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ADAC GT4 Germany
10.07.2026

Bremsprobleme bremsen KRT Racing auf dem Norisring

Das zweite Rennwochenende der ADAC GT4 Germany fand auf dem legendären Norisring statt. KRT Racing betrat mit ihrer Ginetta G56 GT4 Evo dort Neuland, denn noch nie trat einer GT4-Fahrzeug von Ginetta auf dem populären Stadtkurs an. Alexzander Kristiansson und Erik Bertilsson steuerten den britischen Sportwagen auf dem Stadtkurs am Dutzendteich und dem Zeppelinfeld.
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In den beiden Trainingssitzungen zeigte das Team einen starken Speed. Erik Bertilsson fuhr mit der blau-gelben Ginetta auf den zehnten Rang, während Alexzander Kristiansson – der im Vorjahr die Strecke im Prototype Cup Germany kennenlernen konnte – für Rennen 2 auf den starken vierten Startplatz fuhr.

Das erste Rennen verlief gut für den schwedischen Rennstall. Die Ginetta war in spannende Kämpfe verwickelt und das Team absolvierte zur Rennhalbzeit einen guten Boxenstopp. Doch rund zehn Minuten vor Rennende rollte das Fahrzeug in der Grundig-Kehre aus. In der Anbremszone der Haarnadelkurve explodierte die Bremsscheibe des Wagens.

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In der Anfangsphase des zweiten Rennens verlor Kristiansson einige Positionen, da er die neuen Bremsen der Ginetta anfahren musste, konnte daraufhin nach einigen Runden aber den Speed des Spitzenfeld mitgehen. Doch während des Fahrerwechsels entdeckte KRT Racing Risse in beiden vorderen Bremsscheiben, so dass das Team den Wagen aus Sicherheitsgründen abstellen musste.

„Nach meinem starken Qualifying, bei dem ich von Platz vier startete, lief es letztendlich nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Nach der Bremsexplosion am Samstag musste ich beim Start etwas vorsichtig sein, um sicherzustellen, dass alles wieder funktionierte, damit ich nicht riskierte, das Auto gleich zu Beginn zu crashen. Nach einigen Runden fand ich meinen Rhythmus und ein hohes Tempo mit den neuen Bremsen und einer Bremsbelagmischung, die wir zuvor noch nie getestet hatten. Es gelang mir, meinen Stint zu absolvieren und das gleiche Tempo wie die Spitzenfahrer zu gehen. Am Ende meines Stints wurde es wieder wie gestern, und ich musste in den starken Bremszonen erneut vorsichtig sein und verlor viel Zeit gegenüber den Autos, mit denen ich um die Position kämpfte! Leider haben wir nach meinem Stint beim Fahrerwechsel die Entscheidung getroffen, das Rennen nicht zu Ende zu fahren, um keinen Unfall für Erik mit den wirklich schlechten Bremsscheiben zu riskieren. Rennen fahren ist hart, aber beim nächsten Mal werden wir zurückschlagen! Ein großes Dankeschön an das Team für die harte Arbeit – wir haben den Schlüssel zur Geschwindigkeit gefunden, jetzt müssen wir an den Details feilen, die für ein konstantes Fahrverhalten des Autos sorgen“, so Alexzander Kristiansson nach dem Rennwochenende in Nürnberg.

Die ADAC GT4 Germany wird am letzten Juli-Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben fortgesetzt. Für KRT Racing wird dies das Rennwochenende mit der kürzesten Anreise aus Schweden sein.
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