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ADAC GT Masters
13.02.2026

Tobias Seyffarth: „Wir wollen bestmögliche Ergebnisse holen“

Wie bereits berichtet (Neuzugang im ADAC GT Masters), kehrt Seyffarth Motorsport in der kommenden Saison ins ADAC GT Masters zurück. Im Jubiläumsjahr – die Serie feiert ihr 20-jähriges Bestehen – schließt sich für das Team ein Kreis: Bereits 2007 gehörte man zu den ersten eingeschriebenen Mannschaften, damals noch mit Porsche 997 GT3.

Teamchef Tobias Seyffarth blickt entsprechend mit einer gewissen Symbolik auf das Comeback: „Wir waren 2007 von Beginn an dabei. 2026 schließt sich nach 20 Jahren wieder der Kreis.“

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Die Initiative für das neue Engagement ging von Robin Rogalski aus, der das Team Ende 2025 kontaktierte. Nach gemeinsamen Einsätzen im GTC Race und internen Umstrukturierungen passte das Projekt in die strategische Ausrichtung. Eingesetzt wird der bewährte Audi R8 LMS GT3 aus dem eigenen Bestand.

Sportlich formuliert Seyffarth die Zielsetzung bewusst nüchtern: Zunächst gelte es, sich in der Serie wieder einzugewöhnen. Die Konkurrenz sei noch schwer einzuschätzen, da Fahrerpaarungen und Programme vieler Teams noch nicht vollständig bekannt sind. „Wir wollen bestmögliche Ergebnisse erzielen“, so Seyffarth. Gleichzeitig zeigt er sich überzeugt, eine konkurrenzfähige Rolle spielen zu können. Der zweite Fahrer neben Rogalski steht fest, soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt offiziell präsentiert werden.

Die Vorbereitung läuft strukturiert: Zwei Testtage im Februar in Valencia sind absolviert, weitere zwei Tage in Barcelona laufen gerade. Dabei konnten nach Angaben des Teams bereits wichtige Erkenntnisse gesammelt werden.

Beim Thema Herstellerbindung bleibt Seyffarth klar positioniert. Trotz branchenüblicher Spekulationen über die Zukunft einzelner Programme betont er die gute Unterstützung durch Audi. Die Ersatzteilversorgung sei bis 2028 zugesichert, zudem habe man bei Tests – etwa in Valencia – direkte technische Unterstützung durch einen Ingenieur erhalten. Seit 2017 arbeitet das Team mit Audi zusammen. „Ich wurde nie enttäuscht“, fasst Seyffarth zusammen.
 
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