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ADAC GT Masters
08.09.2026

Pichler/Bönighausen holen hart erkämpftes Podium am Salzburgring

Für die österreichische Mannschaft „razoon – more than racing“ war es das zweite „Heimspiel“ des Jahres: die ADAC GT Masters Läufe neun und zehn auf dem Hochgeschwindigkeitskurs bei Salzburg, natürlich hatte sich das Team dafür viel vorgenommen.

Besonders motiviert war Colin Bönighausen, der nach einer verletzungsbedingten Pause sein Comeback im Porsche 911 GT3 R mit der #41 gab. So war es nicht weiter verwunderlich, dass Bönighausen – ebenso wie Teamkollege Leo Pichler – mit einer starken Qualifying-Leistung glänzte: zwei Mal Startplatz zwei, eine super Ausgangslage für die beiden Endurance-Rennen. Etwas weniger gut lief es für den Porsche mit der #14, gesteuert von Mark Kastelic (Quali-Rang sechs) und Pavel Lefterov (Startplatz acht).

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Der erste Renntag wurde dann zu einer besonderen Herausforderung: nachdem es bereits im Qualifying eine regennasse Strecke gab, blieb das Wetter wechselhaft, immer wieder gab‘s leichten Nieselregen, was Auswirkungen auf das Rennen von „razoon“ hatte. Zunächst gab’s aber unmittelbar nach dem Start Probleme für Pavel Lefterov: im Gerangel der ersten Kurve wurde er von der Strecke gedrückt, dann auch noch von einem Mitbewerber getroffen – worauf nichts anderes übrig blieb, als den Porsche 911 GT3 R mit beschädigter Vorderradaufhängung abzustellen. Pichler/Bönighausen lagen dagegen klar auf Podestkurs, bis ein kurzer Schauer die Strecke exakt in deren Outlap nach dem zweiten Boxenstopp traf. Ein „Kiesbeet-Ausflug“ mit den kalten Reifen war die Folge, was entscheidende Sekunden kostete, die am Ende auf den dritten Platz fehlten. Am Sonntag präsentierte sich der Salzburgring dann bei strahlendem Sonnenschein, und auch bei „razoon“ lief es besser: Mark Kastelic und Pavel Lefterov kamen auf Platz acht und damit in den Punkterängen ins Ziel, während Leo Pichler und Colin Bönighausen über den zweiten Platz und damit endlich wieder auf dem Podium jubeln durften.

Pavel Lefterov: „Ein schwieriges Wochenende für uns. Im Test am Donnerstag ein kleiner Unfall, die schwierigen Wetterverhältnisse im ersten Qualifying, und dann werde ich in der ersten Kurve abgeschossen, wo ich schon auf Platz vier lag. Für Mark war es dann auch nicht einfach, aber wir insgesamt hatten wir wohl etwas zu wenig Speed, vor allem wenn man das Resultat des Schwesterautos sieht. Aber wir kämpfen weiter und hoffen auf bessere Resultate in Hockenheim.“ Leo Pichler: „Zwei Mal Platz zwei im Quali und drei Viertel vom ersten Rennen in Führung, dann das Pech mit dem kurzen Schauer auf unserer Outlap mit den kalten Reifen. Dass es da trotzdem noch Platz vier wurde, und dass wir heute Rang zwei holen konnten, das motiviert für das Finale.“ Team-Eigner Dominik Olbert: „Mark und Pavel haben hart gekämpft, aber da hat dieses Wochenende das Glück gefehlt, leider. Umso mehr freue ich mich für Leo und Colin, die sind zwei ganz starke Rennen gefahren. Gegen den Sieger am Sonntag hatten wir ohnehin keine Chance, der war auf den langen Geraden hier einfach zu schnell. Jetzt gehen wir direkt in Vorbereitung auf unseren nächsten Auftritt in der GT World Challenge in Zandvoort, wir geben also weiter Vollgas!“
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