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6h Abu Dhabi
11.01.2026

razoon mit Top-Resultat zum Saisonauftakt

Die österreichische Mannschaft von „razoon – more than racing“ hat den Auftakt ins Motorsport-Jahr 2026 erfolgreich absolviert.

Bei den Michelin 6H Abu Dhabi eroberte das Team gegen starke internationale GT3-Konkurrenz den zehnten Gesamtrang, In der Pro-Klasse bedeutete das Platz fünf. Dabei wäre sogar eine Podiumsplatzierung in Reichweite gewesen – doch das Rennglück war dieses Mal nicht auf der Seite der „razoon“-Truppe.
Der zweite Porsche des Teams, der Cup-911er mit der internationalen Besetzung Artur Chwist, Daniel Drexel, Ivan Stachin und Vladislav Lomko, beendete das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Yas Marina Circuit auf Klassenrang acht.
In der GT3-Wertung sicherte sich das Fahrertrio Thierry Vermeulen, Simon Birch und Bahsar Mardini im Qualifying den zehnten Startplatz und damit eine Position im vorderen Drittel des äußerst stark besetzten Feldes.
Auch im Rennen lief es für die internationale GT3-Mannschaft zunächst nach Plan: Eine fehlerfreie Strategie, tadellose Boxenstopps und souveräne Fahrerleistungen sorgten für eine starke Performance. Dass es am Ende „nur“ zu Platz zehn gesamt und Rang fünf in der Pro-Wertung reichte, lag am unkonventionellen Rennverlauf mit zahlreichen Code-60-Phasen, wie Team-Eigner Dominik Olbert erklärt:

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„Die Leistung der Mannschaft war fehlerfrei, der Porsche 911 GT3 R schnell und die Pace der Fahrer stark“, fasste Dominik Olbert zusammen. Mehrere Code-60-Phasen, eine frühe Behinderung in der Boxengasse sowie eine harte Strafe verhinderten jedoch eine bessere Platzierung. „So wurde es Platz zehn statt vier oder fünf. Entscheidend ist aber, dass wir im direkten Vergleich mit den besten GT3-Teams der Welt sehr gut mithalten konnten.“

Auf diese gute Leistung will das Team nun aufbauen und beim 24-Stunden-Rennen in Dubai angreifen.

Auch GT3-Pilot Thierry Vermeulen zeigte sich mit der Teamleistung zufrieden, trauerte jedoch der verpassten Chance nach:
„Es war ein extrem schwieriges Rennen in Sachen Strategie. Wir waren auf einem sehr guten Weg, aber die vielen Code-60-Phasen – oft zu den ungünstigsten Zeitpunkten – haben unser Rennen stark beeinflusst. Mit etwas mehr Glück wäre heute ein absolutes Top-Resultat möglich gewesen.“
 
 
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