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24h Spa
30.06.2026

24h Spa: Rutronik Racing bringt beide Fahrzeuge ins Ziel

Rutronik Racing hat das weltgrößte GT3-Rennen gemeistert – die CrowdStrike 24 Hours of Spa auf der Ardennenachterbahn in Belgien. Mit beiden eingesetzten Fahrzeugen, einem Lamborghini Temerario GT3 und einem Porsche 911 GT3 R, konnte das Team das Rennen beenden. Und das, obwohl die europäische Hitzewelle mit über 40 Grad Celsius das Langstreckenrennen in eine enorme Belastungsprobe für Mensch und Material verwandelte.

Mit dem neuen GT3-Boliden von Lamborghini nahm Rutronik Racing erstmals an einem 24h-Rennen teil, sodass es die oberste Prämisse war, ins Ziel zu kommen. Die drei Werkspiloten Luca Engstler, Patric Niederhauser und Marco Mapelli wechselten sich im Cockpit des Temerario GT3 ab und leisteten ganze Arbeit. Gemeinsam mit ihrem Team zeigten sie, was für ein zuverlässiges Fahrzeug der Temerario GT3 ist. Nach 537 Rennrunden und einer Distanz von 3.761,148 Kilometern wurde der Bolide auf Position 19 gewertet.

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Antates Au, Sven Müller, Michelle Gatting und Martin Rump waren für Rutronik Racing im Porsche 911 GT3 R im starkbesetzten Bronze Cup unterwegs. Lange Zeit fuhr der Porsche auf Podestkurs, ehe technische Probleme eine Reparatur erforderten. Das Fahrzeug wurde auf dem siebten Platz in seiner Klasse gewertet. Aber schon nach jeweils sechs und zwölf Stunden gab es bereits Punkte in der Wertung der GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup, in der das Quartett Punkte für die Positionen sechs und drei einfahren konnte.

Die GT World Challenge Europe powered by AWS wird in drei Wochen fortgesetzt. Nach dem längsten Rennen der Saison aktivieren die Teilnehmer dann wieder den Sprintmodus und werden in Misano an der italischen Adriaküste zwei einstündige Sprintrennen absolvieren.

Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Unser Ziel war, das Rennen mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3 zu beenden. Dies haben wir ohne größere technische Probleme geschafft. Es sind ein paar Kleinigkeiten angefallen, was aber ist normal in einem 24-Stunden-Rennen. Das Beenden des Rennens war mir persönlich sehr wichtig und daher bin ich sehr stolz auf das Team. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft, die extrem gute Vorbereitungsarbeit geleistet hat. Prima war auch die Unterstützung, die Lamborghini bringt – so können wir gemeinsam vorankommen. Wir haben eine sehr gute Basis geschaffen, das ist wichtig. Das wir im ersten Jahr performance-technisch nicht mitspielen können, war ein wenig zu erwarten, da müssen wir in allen Bereichen noch ein bisschen arbeiten. Aber es waren mit der Hitze auch brutale Bedingungen für die Fahrer und die Crew. Es war am Rande des Möglichen, was wir leisten konnten, umso stolzer sind wir nun, die Zielankunft zu feiern.“

Graf weiter: „Mit unserem Porsche waren wir lange Zeit auf Podiumskurs, hatten dann aber leider einen Defekt mit dem Keilriemen an der Lichtmaschine – den mussten wir wechseln. Damit waren wir leider aus dem Kampf um die Podiumsplätze raus. Am Ende bleibt ein siebter Platz in der Bronze-Wertung. Das war sicherlich nicht unser Ziel, da wir schon geplant haben, um die Podiumsplätze mitzufahren. Die Pace vom Auto war aber gut, aber am Ende hätten wir einfach problemfreier durchkommen müssen.“

Marco Mapelli (Lamborghini Temerario GT3 #96): „Wir haben das erste 24-Stunden-Rennen des Lamborghini Temerario GT3 beendet, was – um ehrlich zu sein – ein großes Fragezeichen in puncto Zuverlässigkeit war. Das Team hat einen tollen Job bei der Vorbereitung des Autos, beim Rennmanagement und bei der Strategie gemacht. Die Boxenstopps haben super funktioniert – wir alle haben gemeinsam einen tollen Job gemacht. Leider war die Performance nicht ganz so, wie wir sie uns erhofft haben, aber wir können trotzdem sehr zufrieden sein, da wir einen ersten Meilenstein mit dem Auto erreicht haben. Wir werden nun weiterhin hart an der Performance arbeiten.“

Michelle Gatting (Porsche 911 GT3 R #97): „Es war mein erstes Rennen mit Rutronik Racing. Ich sehe es positiv, dass beide Autos das Rennen beenden konnten, besonders weil Spa sehr hart ist und viele Fahrzeuge nicht die Zielflagge sahen. Leider hatten wir technische Probleme, die uns aus dem Kampf um das Podium gerissen haben. Sehr schade, da wir den Speed für ein Podium gehabt hätten. Für eine Sieg waren wir nicht schnell genug, aber ein Podium war möglich gewesen. Danke an die Mechaniker, die bei den harten Bedingungen und der unglaublichen Hitze ihr Bestes gegeben haben und vielen Dank an Rutronik Racing – es war mir eine Ehre und ich wünsche dem Team viel Erfolg für die restliche Saison.“
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