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24h Nürburgring
20.05.2026

Kurz & kompakt: Fahrer- und Team-News zu den 24h Nürburgring

Die 24h Nürburgring und das Rahmenprogramm boten auch in diesem Jahr wieder viele Geschichten rund um die einzelnen Teams und Piloten.

rent2Drive-MEHRTEC-racing mit vielseitigem Rennwochenende

rent2Drive-MEHRTEC-racing blickt auf ein intensives Wochenende mit zahlreichen Erfolgen zurück. Bereits im Rahmenprogramm überzeugten Lukas Schwenk und Marcel Weber in der RCN mit Platz fünf in der Klasse R2A. Mikaelis und Matiss Mezaks fuhren ihren BMW 325i auf Rang zwei der Klasse R4.

Auch in der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft sammelte das Team mehrere Podestplätze. Charles Kaufman und Ivan Reggiani wurden Zweite ihrer Klasse im Porsche 964 Cup, während Felix Feltes und Michel Welter den Alfa Romeo GTAM ebenfalls auf Klassenrang zwei steuerten. In der Klasse 38 feierten Axel Duffner und Karl Pflanz den Klassensieg im BMW M3 E36.

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Im 24h-Hauptrennen erreichte der Porsche Cayman „TAXI“ Platz fünf in der Klasse V5. Der Porsche Cayman „FLUFFY“ musste dagegen nach einem Kabelbrand vorzeitig aufgeben.
 

Elia Erhart verpasst Klassensieg nach Motorschaden

Ein starkes Rennen von Elia Erhart blieb bei den 24h Nürburgring unbelohnt. Gemeinsam mit „Selv“ und Alexey Veremenko lag der Röttenbacher im #8 Audi R8 GT3 EVO II von Juta Racing lange Zeit in Führung der SP9-AM-Klasse und war gleichzeitig bester Audi im Feld.

Nach einer zwischenzeitlichen Bremsenreparatur kämpfte sich das Fahrertrio wieder nach vorne und arbeitete sich bis in die Top 25 des Gesamtklassements vor. Rund dreieinhalb Stunden vor Rennende endete die starke Vorstellung jedoch durch einen Motorschaden vorzeitig.

Trotz des Ausfalls zog Erhart ein positives Fazit und hob insbesondere die besondere Atmosphäre vor 352.000 Zuschauern sowie seinen ersten Einsatz als Startfahrer hervor. Als nächstes stehen für ihn die weiteren Läufe der 24H SERIES auf dem Programm.
 

Michael Schrey sichert SP10-Podium

Michael Schrey fuhr gemeinsam mit Max Partl, Philip Wiskirchen und Thorsten Wolter im BMW M4 GT4 von Hofor Racing by Bonk Motorsport auf Rang zwei der SP10-Klasse. Nach der Pole-Position führte das Quartett das Rennen lange Zeit an und lag zwischenzeitlich deutlich in Front.

Erst in der zweiten Rennhälfte verlor das Team den Anschluss an die spätere Siegerbesatzung. Ein später Wechsel auf Regenreifen brachte nicht den gewünschten Effekt, dennoch zeigte sich Schrey mit dem Ergebnis zufrieden. Im Anschluss richtet sich der Fokus des zweimaligen NLS-Champions auf den neuen BMW M2 Cup im Rahmen der DTM.
 

Sorg Rennsport überzeugt mit Klassensieg und starker Bilanz

„Wir haben eine fantastische Motorsportwoche erlebt, die für alle bei uns ein wahres Fest war.“ So euphorisch kommentiert Daniel Sorg, der gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin das Wuppertaler Team leitet, die Renntage rund um die 24 Stunden Nürburgring.

Insgesamt 13 Autos setzte der Rennstall auf dem Nürburgring ein: drei Youngtimer in der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft DHLM, zwei Tourenwagen in der Rundstrecken-Challenge Nürburgring RCN und acht Rennfahrzeuge beim 24-Stunden-Rennen. „Und alle haben in ihren jeweiligen Rennen die Zielflagge gesehen“, unterstreicht Daniel Sorg.

Besonders erfolgreich verlief das 24h-Rennen für den BMW M2 Racing mit der Startnummer 878. Maximilian Hill, Tim Peeters, Max Schlichenmeier und Darian Donkel feierten mit großem Vorsprung den Klassensieg.

Weitere Podestplätze gelangen mit dem Porsche Cayman S in der Klasse V6 sowie dem Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport in der Cup3-Am-Wertung. Auch der Toyota Supra überzeugte trotz eines Motortauschs mit Rang zwei in der Klasse VT2-RWD.

Teamchef Daniel Sorg hob insbesondere die fehlerfreie Arbeit der Mannschaft und das starke Race Management unter den schwierigen Bedingungen hervor.
 

Max Schlichenmeier feiert Klassensieg bei 24h-Debüt

Ein erfolgreiches Debüt bei den 24h Nürburgring feierte Max Schlichenmeier gemeinsam mit Sorg Rennsport. Der 18-Jährige gewann zusammen mit Maximilian Hill, Tim Peeters und Darian Donkel die Klasse der BMW M2 Racing und belegte Rang 45 im Gesamtklassement.

Unter schwierigen Wetterbedingungen arbeitete sich das Quartett im Rennen kontinuierlich nach vorne. Schlichenmeier überzeugte insbesondere bei einem langen Nachtstint mit wichtigen strategischen Entscheidungen auf wechselnden Streckenbedingungen.

Am Ende stand ein souveräner Klassensieg für Sorg Rennsport. Schlichenmeier sprach anschließend von einem „maximal möglichen Resultat“ bei seinem ersten 24h-Einsatz auf der Nordschleife.
 

W&S Motorsport feiert zwei Klassensiege bei den 24h Nürburgring

Ein starkes Rennwochenende erlebte W&S Motorsport beim 24h Nürburgring mit zwei Klassensiegen, einem weiteren Podestplatz sowie vier Fahrzeugen im Ziel.

Der Porsche #962 mit Moritz Oberheim, Lorenz Stegmann, Philip Miemois und Niclas Wiedmann gewann erneut die Cup3-PRO-Wertung und belegte Gesamtrang 26. Ebenfalls auf das Klassenpodium fuhr der Porsche #961 mit Marius Rauer, Michal Makeš, Zhen Dong Zhang und Chao Lu als Dritter der Cup3-PRO-Klasse.

In der Cup3-AM-Wertung sicherte sich der Porsche #982 mit Christoph Krombach, Oliver Kunz, Axel Duffner und Leo-Livius Arne Weber den Klassensieg mit einem Vorsprung von 2:46 Minuten. Das Quartett erreichte Gesamtrang 34.

Der Porsche #164 mit Stephan Brodmerkel, Constantin Schöll, Jürgen Vöhringer und Hendrik Still komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit Platz fünf in der SP10-ProAm-Wertung sowie Gesamtrang 44. Trotz technischer Probleme im Vorfeld kämpfte sich die Besatzung erfolgreich durch das 24-Stunden-Rennen.
 

FK Performance Motorsport erlebt bitteres Aus in der SP10

Mit großen Ambitionen ging FK Performance Motorsport in die 24h Nürburing. Leyton Fourie, Luca Link, Moritz Wiskirchen und Nick Wüstenhagen starteten im BMW M4 GT4 aus der zweiten Reihe der stark besetzten SP10-Klasse und kämpften in der Anfangsphase mehrfach um die Klassenführung.

Unter den schwierigen Wetterbedingungen hielt sich das Quartett dauerhaft im Spitzenfeld der GT4-Kategorie und lag aussichtsreich im Rennen. Nach rund zehn Stunden folgte jedoch der Rückschlag: Im Streckenabschnitt Kesselchen wurde Moritz Wiskirchen von einem GT3-Fahrzeug getroffen und schlug in die Leitplanke ein.

Wiskirchen blieb unverletzt, für FK Performance Motorsport war das Rennen jedoch vorzeitig beendet.
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