Wer hat 2026 die Nase vorn?
Im Mittelpunkt steht wieder die GT3-Klasse – dort wird der Gesamtsieg entschieden. BMW hat 2025 gezeigt wie es geht und den 21. Sieg der Markenhistorie geholt: Nun wollen die Titelverteidiger mit einem starken Aufgebot zurückkehren auf die Nordschleife. Drei BMW M4 GT3 EVO für ROWE Racing und Schubert Motorsport sollen der Konkurrenz das Siegen schwer machen. Allen voran natürlich Formel-1-Weltmeister Verstappen, der einen der beiden Werks-Mercedes-AMG GT3 besetzt. Aber auch starke Porsche-Mannschaften greifen ins Geschehen ein, die im vergangenen Jahr Platz zwei und drei im Rennen holten. Die Liste der weiteren GT3-Boliden ist das Who-is-who der Top-Marken und Teams: Audi, Aston Martin, Ferrari, Ford, Lamborghini werden an der Spitze mitmischen. Neu im Rampenlicht steht außerdem HWA: Mit dem HWA EVO.R kommt ein Projekt an den Start, das Design-Zitate aus den legendären Tourenwagen-Jahren der Achtziger und Neunziger auf die Nordschleife bringt – Kopfkino und Herzklopfen garantiert, noch bevor der Motor startet.An der Spitze des Starterfeldes geht es damit auch 2026 international und vielfältig zu – und genau das macht die Favoritenfrage jedes Jahr wieder herrlich schwierig. Ein Pluspunkt 2026: Der Termin liegt deutlich vor den weiteren großen 24h-Klassikern in Le Mans und Spa. Nach dem engen Kalenderblock im Vorjahr ist die Lage diesmal entspannter – und das lockt zusätzliche Teams an, die ihre Saisonplanung nicht mehr zwischen mehreren Highlights aufteilen müssen. Zusätzlich bleibt das Rennen Teil der Intercontinental GT Challenge – ein internationales Schaufenster, das weitere internationale Teilnehmer in die Eifel zieht.
Festivalgelände lädt zur Entdeckertour
Die 24h sind längst mehr als ein Rennen – sie sind ein Wochenende zum Eintauchen. Bereits am Mittwoch stimmt der Adenauer Racing Day in Adenau auf das Event ein. Ab Donnerstag öffnet rund um Start und Ziel die Erlebniswelt: Die Fan-Meile auf dem ring°boulevard läuft von Donnerstag bis Sonntag, dazu gibt es immer wieder Autogrammstunden, Interviewrunden, Showelemente, Musik, Entertainment – und jede Menge Aktionen, die Partner, Aussteller und Teams für die Fans auf die Beine stellen. Wichtige Fixpunkte für viele Fans: Freitagabend steigt die legendäre Falken Drift Show in der Müllenbachschleife – parallel dazu stehen die große Autogrammstunde und der Pitwalk auf dem Programm. Kurz gesagt: Wem beim 24h-Wochenende langweilig wird, der ist es selbst schuld.Volles Programm auf der Rennstrecke
Sportlich zündet das Wochenende früh: Donnerstagvormittag gehört der RCN, die ihre Leistungsprüfung erstmals auf der Gesamtstrecke (Nordschleife plus Grand-Prix-Kurs) fährt – ein Auftakt, der direkt auf Betriebstemperatur bringt. Danach starten die 24h in den Trainings- und Qualifying-Modus: Am Nachmittag steht Qualifying 1 an, ab 20:00 Uhr übernimmt das lange Nacht-Qualifying – bis 23:30 Uhr, wenn die Eifelnacht zur Bühne wird und jede saubere Runde doppelt zählt.Am Freitag rückt eine Neuerung in den Fokus: Das Top-Qualifying wurde überarbeitet und setzt auf ein dreistufiges Format, das für mehr Spannung und mehr Transparenz stehen soll. Nur die Schnellsten kommen jeweils weiter – und erst in Top-Qualifying 3 wird die Pole-Position vergeben. Ebenfalls neu im Rahmenprogramm: Die Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) tritt 2026 die Traditionslinie der bisherigen ADAC 24h-Classic an – als offizielles Meisterschaftsprädikat. Dazu kommen die Tourenwagen-Legenden mit Qualifying und zwei Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs – eine Zeitreise für Fans, die ihre 24h-Erinnerungen mit Tourenwagen-Sound verbinden.
Am Samstag folgt das Warm-up – dann wird es ernst: Um 15:00 Uhr fällt der Startschuss, der Zieleinlauf ist am Sonntag um 15:00 Uhr. Dazwischen: 24 Stunden, die ganz den spektakulären Fights auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt gewidmet sind.





