Einen besseren Saisonstart in der nordamerikanischen IMSA-Serie kann sich Porsche kaum wünschen: Die beiden Hybridprototypen des Werksteams prägten die 24 Stunden von Daytona über weite Strecken und bestimmten nahezu jederzeit das Tempo an der Spitze. In einem spannenden Finale behielt die Startnummer 7 schließlich die Oberhand – vor einer Rekordkulisse.
„Dreimal hintereinander Sieger in Daytona – von so etwas träumt jeder“, bilanziert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Das Rennen verlief hoch spannend.. Dieser Wettbewerb und diese Begeisterung treiben uns bei Porsche auf den Rennstrecken der Welt an. Ein riesiger Dank geht an die gesamte Mannschaft, an alle Mitarbeiter an der Rennstrecke und an die vielen Topleute in Weissach und am Penske-Standort in Mooresville. Diesen großartigen Triumph kann uns niemand mehr nehmen. Er ist das frühe Sahnehäubchen auf unserem 75-jährigen Jubiläum im Motorsport und zum 60. Geburtstag des Team Penske. Unser Hattrick geht in die Geschichtsbücher ein.“
Porsche und das Werksteam Porsche Penske Motorsport sind die ersten im Zeitalter der neuen GTP-Autos, die dreimal in Folge in Daytona triumphierten. Werksfahrer Nasr ist erst der dritte Fahrer, dem eine solche Siegesserie in der über 60-jährigen Geschichte des Langstrecken-Klassikers gelingt. Seine Teamkollegen, die beiden ehemaligen Porsche-Junioren Andlauer und Heinrich, feiern jeweils ihren ersten Gesamterfolg in Florida.
„Der Sieg in Daytona ist perfekt, um die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Team Penske zu starten“, freut sich Roger Penske, Gründer und Vorsitzender der Penske Corporation. „Ich möchte Porsche ebenso zum großartigen Start in das Jahr von ‚75 Jahre Motorsport‘ gratulieren. Wir schreiben gemeinsam unsere Erfolgsgeschichte fort. Der heutige Triumph spiegelt die Entschlossenheit und den Einsatz aller Männer und Frauen wider, die in Mooresville und in Deutschland für Porsche Penske Motorsport arbeiten.“
„Drei Siege in Serie für Felipe und für unser Team – die 24 Stunden von Daytona sind für uns eine traumhafte Veranstaltung“, fasst Jonathan Diuguid zusammen. Der Leitende Direktor Porsche Penske Motorsport ergänzt: „Es war am Ende so dermaßen spannend. Wieder einmal hat Felipe gezeigt, dass er in solchen Momenten Gold wert ist. Seine neuen Kollegen Julien Andlauer und Laurin Heinrich haben ebenso beeindruckt. Keine Fahrfehler, keine Missgeschicke im Team, keine Strafen – so kommt ein tolles Team in die Victory Lane von Daytona.“
„Das Rennen verlief für uns nicht so einfach wie es phasenweise vielleicht den Eindruck gemacht hat“, erklärt Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Wir haben hart dafür gearbeitet und mussten im maximal spannenden Finale restlos alles in die Waagschale werfen. Während der sechseinhalbstündigen Gelbphase wegen Nebels in der Nacht war einigen Fans vielleicht langweilig. Aber mit unserem Kampf am Ende haben wir sicherlich jeden einzelnen mehr als entschädigt. Danke an alle im Team, unsere tollen Partner und unsere Unterstützer.“





