12h Paul Ricard
08.06.2026
Hofor Racing feiert Gesamtsieg bei 12h Paul Ricard
Bereits im Qualifying am Freitag zeigte das Team, welches Potential im Fahrzeug steckt. Das Quartett qualifizierte sich für den sechsten Startplatz in der Gesamtwertung, was gleichbedeutet mit dem ersten Rang in der GT3 Am-Klasse war. Eine vielversprechende Ausgangsposition für das Rennen in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Im ersten Rennteil am Samstag hieß es für das Mercedes-AMG-Team zunächst, das Rennen sauber abzuspulen und keine Fehler zu machen. HOFOR Racing fuhr dabei ein konstantes Rennen und lag am Ende des ersten Rennabschnitts auf dem zweiten Platz und hatte dabei eine Runde Vorsprung auf viele seiner Verfolger. Eine vielversprechende Ausgangslage für den Sonntag.
Die zweiten sechs Rennstunden waren durch viele Neutralisierungen geprägt. HOFOR Racing setzte dabei auf eine alternative Strategie, welche sich als Erfolgsgarant herausstellen sollte. Der grau-pinkte Mercedes-AMG GT3 kam häufig während den Neutralisierungen zu seinen Tankstopps herein, wo das Team zwar nur ein Viertel nachtanken durfte, aber deutlich weniger Zeit verlor, als wenn die Boxenbesuche unter Grün absolviert worden wären.
Somit setzte sich das Team nach zwölf Rennstunden überraschend in Südfrankreich durch und feiert den Gesamtsieg bei den Michelin 12h Paul Ricard. Bereits im vergangenen September konnte das unter Schweizer Flagge startende Team die 24h Barcelona für sich entscheiden.
„Wow, was für ein Rennen!“, jubelte Alexander Prinz nach dem Rennen. „Vielen Dank an das komplette Team für den fehlerfreien Job und die großartige Strategie, welche den Grundstein für den späteren Sieg gelegt hat. Für uns als Am-Team ist es ein großartiger Moment das Rennen in der Gesamtwertung zu gewinnen und damit viele professionelle Fahrer hinter uns zu lassen. Uns macht es sehr stolz, dass wir das Rennen für uns entscheiden konnten.“
Durch den Gesamtsieg auf dem Circuit Paul Ricard konnte sich Hofor Racing auf den zweiten Rang in der GT3-Gesamtwertung vorarbeiten. In der GT3 Am-Klasse führt der Mercedes-AMG-Rennstall die Klassenwertung an.
Die Michelin 24h Series European Series wird am ersten Juli-Wochenende fortgesetzt, wenn die Rennserie erstmals auf dem Nürburgring gastiert. In der Eifel wird die Creventic-Meisterschaft ebenfalls ein zwölfstündiges Rennen absolvieren, welches in zwei Teile aufgeteilt wird.
Ergbnis:
Klasse GT3 – 12H Paul Ricard 2026
1. Kratz / Partl / Prinz / Kroll (Mercedes-AMG GT3 EVO) Hofor Racing – 306 Runden in 6:00:09,069 Std.
2. Paque / Boisson / Charlaix / Engel (Mercedes-AMG GT3 EVO) GetSpeed Team PCX – +36,598 Sek.
3. Kaffer / Tribaudini / Erhart / Doppelmayr (Audi R8 LMS GT3 EVO II) Saintéloc Junior Team – +1:02,362 Min.
4. Merriman / Bryant / Dalziel / Hill (Ferrari 296 GT3 EVO) Era Motorsport – 305 Runden
5. de Breucker / Redant / Redant / Kumar (Mercedes-AMG GT3 EVO) Ajith RedAnt Racing – +33,088 Sek.
6. Jans / Harvey / Liddy / Osieka (Mercedes-AMG GT3 EVO) GetSpeed Team JR286 – +52,867 Sek.
7. Dressler / Lauck / Dreisow / Sturm (Porsche 911 GT3 R (992) EVO) Proton Competition – 304 Runden
8. Burguera / Sainero / Campos (Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO) E2P Racing – +44,508 Sek.
9. Vladykin / Scheuschner / García / Aka (Audi R8 LMS GT3 EVO II) Continental Racing by Simpson Motorsport – +1:16,770 Min.
10. Khoo / Ang / Moh (Mercedes-AMG GT3 EVO) Viper Niza Racing – 303 Runden
11. Geciauskas / Michelon / Skrimpias (Audi R8 LMS GT3 EVO II) Juta Racing – +14,316 Sek.
12. Balcaen / Palette (Audi R8 LMS GT3 EVO II) HAAS RT – 301 Runden
13. Sharinn / Sharinn / Latorre / Raudonis (Audi R8 LMS GT3 EVO II) Juta Racing – 296 Runden
14. Gostner / Gostner / Gostner / Gostner (Mercedes-AMG GT3 EVO) MP Racing – 286 Runden
15. Guelinckx / Castelein / Castelein (Audi R8 LMS GT3 EVO II) HAAS RT – 209 Runden





