Das Team mit den US-Fahrern Tanner Harvey, Patrick Liddy und Jonathan Hirshberg sowie dem Luxemburger Steve Jans kam heute in den abschließenden sechs Stunden des Rennens richtig in Fahrt und sicherte sich den Gesamtsieg sowie den Sieg in der GT3-AM-Klasse mit einer ganzen Runde Vorsprung. Damit führt es nun auch die Gesamtwertung der GT3-Klasse an.
„Ehrlich gesagt, ich war total nervös“, sagte Harvey nach dem Rennen, „ich wollte es nicht für mein gesamtes Team vermasseln, also habe ich versucht, langsam zu fahren, auf der Strecke zu bleiben und keine Fehler zu machen, denn Steve, Patrick und Jon haben dafür gesorgt, dass das Auto das ganze Rennen über in perfektem Zustand war, damit wir gewinnen konnten. Das ist eine große Sache, denn es ist der 250. Jahrestag der USA, und das wollten wir feiern!“
Der Kampf um den zweiten Platz war atemberaubend und währte bis zur Zielflagge – der erstmals eingesetzte Porsche 911 GT3 R (992) EVO von Up2Race schaffte es, den Mercedes-AMG von Viper Niza Racing im Ziel um nur 0,4 Sekunden hinter sich zu lassen. Fabio Grosse gelang es irgendwie, den Porsche auf 53 Runden alten Reifen an der Spitze zu halten, und feierte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Tim Heinemann und Oleksiy Kikireshko einen hervorragenden Erfolg.
Dominic Ang ließ in den letzten Minuten auf seinen frischen Michelin-Reifen nichts unversucht, musste sich aber mit Rang drei zufriedengeben. Auch das war allerdings für Ang, Melvin Moh und Douglas Khoo ein tolles Ergebnis. Der Sieg in der PRO-AM-Klasse ging an das auf Gesamtrang vier gewertete Team Proton Competition mit dem Porsche, der von Manuel Lauck, Jörg Dreisow, Constantin Dressler und Joel Sturm gefahren wurde.
Red Camel-Jordans.nl holte den Sieg in der 992-Klasse – den zweiten in Folge für das Team – und übernahm damit die Führung in der 992-Punktewertung mit den Brüdern Luc und Rik Breukers, ihrem Vater Ivo sowie Fabian Danz. James Kellett, Steven Gambrell, Jonathan Kearney und Igor Sorokin von HRT Performance gewannen die 992-AM-Kategorie.
Gino Rocchio, Flippo Tornaghi und Nathan Huet setzten sich in der TCE-TCX-Klasse im Ligier JS2 R von Not Only Motorsport durch, die GTX-Klasse ging an den Ligier JS2 RS von KEO Racing mit Adrian Kunzle und Kevin Madsen, der sein Debüt feierte. Der GT4-Klassensieg schließlich an den BMW M4 GT4 EVO (G82) von Hofor Racing by Motorsport mit Michael Bonk, Martin Kroll, Claudia Hürtgen und ihrem Sohn Elia Weiss.
Nun steht nur noch ein Rennen in der 2026 Michelin 24h Series European Series auf dem Programm, und zwar das große Finale – der jährliche Besuch in Spanien zu den einzigartigen Michelin 24h Barcelona vom 18. bis 20. September.




