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Tourenwagen Junior Cup
02.09.2025

Nachwuchstalent Finn Wollnik bleibt auf Kurs

Der 16-jährige Rennfahrer Finn Niklas Wollnik startet nach der Sommerpause mit einem dritten Platz im ADAC Tourenwagen Junior Cup in die zweite Saisonhälfte. Zwischen den Rennen besuchte er Motorsport-Events in Oschersleben und Spa-Francorchamps und blieb durch SimRacing im Training. Auch im ADAC SimRacing Carrera Cup liegt er aktuell auf Rang drei. Finn lebt seinen Motorsport-Traum trotz Kanner-Syndrom mit großer Leidenschaft und familiärer Unterstützung. Seine nächsten Stationen sind der Salzburgring, der Hockenheimring und der Nürburgring.

Mit einem derzeitigen starken dritten Platz in der Meisterschaft des ADAC Tourenwagen Junior Cups hat der junge Nachwuchssportler Finn Niklas Wollnik beste Voraussetzung für die zweite Saisonhälfte. Weiter geht es für den 16-jährigen vom 5. bis 7. September am Salzburgring.

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Am ersten Augustwochenende gab es einen Ausflug in die Motorsport Arena Oschersleben, um hier den Rennkollegen Dean Olbrich zu besuchen, welcher im Chevrolet Cruze um NATC Youngster Cup ins Rennen ging. Auch das Team von Georg Motorsport konnte hier während der Sommerpause besucht werden.

Am letzten Wochenende des Monats stand ein Ausflug nach Spa Francorchamps in Belgien an. Das Team rund um Sorg Motorsport und dem ehemaligen ADAC Tourenwagen Junior Cup Fahrer Leon Bauchmüller hatten Finn eingeladen, um auch an einer Boxenführung teilzunehmen, die Startaufstellung zu besuchen und das Racing-Gefühl im Rahmen des ADAC Racing Weekends wieder zu spüren.

Parallel dazu blieb SimRacing ein wichtiges Thema. Finn ist aktiver Fahrer beim Team CARLAR esports und belegt auch hier aktuell den dritten Rang in der Gesamtwertung des ADAC SimRacing Carrera Cups.

„Es ist für mich wichtig, auch während der Pause nah am Motorsport zu bleiben, den Sound zu hören und gute Gespräche zu führen, auch schon im Hinblick auf die nächste Saison“, erklärt Finn. „Dass ich durch mein Training im Simulator sogar dort in der Meisterschaft einen dritten Platz herausfahren konnte, ist für mich ein positives Signal. Der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte ist gelegt.“

Besonders bedeutsam sind diese Fortschritte, da Finn am Kanner-Syndrom leidet, einer Form des frühkindlichen Autismus. Für ihn ist es keine Selbstverständlichkeit, all diese Etappen so zu meistern. Mit Leidenschaft für den Motorsport und starker Unterstützung seiner Familie lebt und liebt er sein Hobby nach dem Motto „Trotz Autismus voll im Motorsportleben“.

In dieser Saison steuert Finn seinen VW up GTI noch auf drei Traditionsstrecken. Nach dem Salzburgring folgen Auftritte am Hockenheimring am 11. und 12. Oktober sowie am Nürburgring am 18. und 19. Oktober.
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