Gleich mit dem Start legte Andre Wenning den Grundstock für den am Ende souveränen Gesamtsieg. Dahinter blieb Jörg Bernhard zunächst in Sichtweite, musste aber schließlich immer mehr abreißen lassen. Somit holte sich Wenning mit 23,994 Sekunden Vorsprung einen souveränen Gesamtsieg. „Als ich vorne war, konnte ich mich gleich gut absetzen. Ich hatte eine gute Pace. Danach konnte ich das Rennen recht souverän durchfahren und hatte gegen Ende einen relativ großen Abstand herausgefahren“, freute sich Wenning über den Sieg. Jörg Bernhard klagte indes gegen Rennende über Leistungsprobleme: „Am Schluss hatte ich plötzlich keine Leistung mehr. Die letzten drei Runden lief das Auto nicht mehr. Ich bin froh, dass ich überhaupt noch ins Ziel gekommen bin.“
Nachdem Jörg Bernhard zum zweiten Heat nicht mehr antrat, erwarteten alle ein leichtes Spiel für Gerrit Spangenberg. Doch Ingo Baum machte es dem späteren Sieger nicht leicht. Rundenlang folgte Baum im Windschatten und musste sich nur mit 1,256 Sekunden Rückstand geschlagen geben. „Der Start war gut, aber Stefan Geyer hat hinter mir ordentlich Druck gemacht. Schade, dass er durch den Unfall ausfiel. Durch den Ausfall von Jörg Bernhard dachte ich, dass ich da alleine vorne herumfahre. Aber Ingo Baum hatte eine super Pace. Mit ihm hat es mega Spaß gemacht. Wir beide haben ein super Rennen gefahren“, erzählte Spangenberg. Das empfand auch Ingo Baum so, der zudem die CM 6 vor Kurt Strube jun. (Porsche 964 Cup) für sich entschieden hatte: „Es hat gut funktioniert und Spaß gemacht mit Gerrit zu kämpfen. Ich dachte mir, den da vorne lasse ich mal nicht in Ruhe.“





