Tourenwagen Allgemein
18.08.2025
Dean Olbrich sammelt Erfahrung beim NATC Youngster Cup
Die Fahrer des NATC Youngster Cups hatten am Rennwochenende des 16. und 17. August die meiste Fahrzeit in der Motorsport Arena Oschersleben. Insgesamt waren 16 Fahrer angereist, um weitere Streckenerfahrung zu sammeln und Punkte in der Meisterschaft einzufahren.
Für Dean sollte es kein einfacher Kampf um das Podium werden, denn insgesamt 13 Fahrzeuge waren in seiner Klassenwertung. „Gute Rennen zu fahren bedeutet nicht immer sie zu gewinnen, sondern mit der genauso starken Konkurrenz auch mithalten zu können und wichtige Rennerfahrung zu sammeln“, reflektiert Dean die ersten Trainings.
Direkt in der ersten Rennphase des ersten Laufes kam es hier zu harten Szenen, welche auch zu Schäden an den Fahrzeugen, den Ausfall eines Autos und einer nachfolgenden Code60 Phase führten. Auch Dean war Teil dieser Kollision, konnte größere Schäden aber vermeiden. Aufgrund der Missachtung der Code60 Regeln anderer Fahrer wurden diese zurückversetzt und Dean konnte aus der Bestrafung mit einem Platzgewinn profitieren. Er schloss das erste Rennen damit auf der Position acht ab und wurde sechster seiner Leistungsklasse. „Ich war mit dem ersten Rennen sehr zufrieden, es war mir auch wichtig hier Fahrzeit in Vorbereitung auf das BMW-Wochenende in der nächsten Woche zu sammeln und ein paar Überholmanöver, aus denen man immer einen Lerneffekt zieht hatte ich natürlich auch“, beschreibt Dean nach dem Rennen.
Nach einer kurzen Mittagspause standen für die Nachwuchspiloten wieder ein freies Training und ein Qualifying auf dem Plan. Im Vergleich zum ersten Rennen konnte sich Dean schon hier um einen Platz bessere Startposition aus dem Qualifying herausfahren. So ging es vom neunten Startplatz aus ins 20-minütige Rennen.
Aufgrund einer Reparatur am Fahrzeug musste Dean aus der Boxengasse nachstarten. Vom letzten Platz aus hieß es nun kämpfen – bereits in der zweiten Runde konnte er die erste Überholung in Angriff nehmen und nach acht Minuten Renndauer war er auf Platz 12 nach vorn gefahren. Aber dann befand sich ein starker Konkurrent mit Tom Colin Tuma in seinem Citroen C2 RaceCup vor Dean – über mehrere Runden wurde hier mit einem Abstand von 0,2 Sekunden gekämpft und schließlich konnte sich Dean drei Minuten vor Ende des Rennens behaupten und sich den 11. Platz sichern. Es kam zu einer Code60 Phase, durch welche nun weitere Überholungen ausgeschlossen waren. Aufgrund eines Ausfalls, eines Fahrzeuges vor Dean, konnte dieser nun auf dem 9. Gesamtrang abschließen. „Dieses Rennen war der absolute Krimi, zugleich hat es aber durch die Herausforderungen der vielen Überrundungen wahnsinnig viel Spaß gemacht.“, fasst Dean das Rennen zusammen. „Es war ein toller Samstag mit wichtigen Renn-Erfahrungen – ein Dank geht auch an mein Team, welche mein Fahrzeug so schnell wieder einsatzbereit und den Start in Rennen zwei ermöglicht haben“, freut sich der Nachwuchsrennfahrer über den Teamzusammenhalt.
Auch der Sonntag startete voller Optimismus, bereits im ersten freien Training konnte wieder ein gutes Ergebnis mit einem achten Platz herausgefahren werden. Im Qualifying für das nächste Rennen, hatte das Team leider einen nicht mehr reparablen Getriebeschaden zu verbuchen und musste sich für das restliche Wochenende vom Renngeschehen abmelden. „Auch das gehört leider zum Racing dazu, na klar bin ich enttäuscht, aber mein Team versucht immer alles zu ermöglichen, in diesem Fall war da leider nichts zu machen.“, schildert Dean die Situation. Für ihn geht der Blick jedoch bereits nach vorne, denn schon in der kommenden Woche startet er bei der DMV BMW Challenge, wo er im BMW 318ti Platz nehmen wird. Ziel ist es, die Erfahrungen aus diesem Wochenende mitzunehmen und gestärkt in die nächste Aufgabe zu gehen.





