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03.12.2025

SR Motorsport by Schnitzelalm: Konzept „Road to DTM“ geht nicht auf

SR Motorsport by Schnitzelalm stellt das geplante Rennprogramm für die Saison 2026 um. Nachdem der Rennstall von Thomas Angerer erneut geplant hatte, im ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany anzutreten, wird nun das nationale Rennprogramm des Teams gestoppt. In diesem Jahr gewann der Rennstall dabei drei Titel in der ADAC GT4 Germany, darunter die Gesamtmeisterschaft. Zuvor gewann der Rennstall im GTC Race sowohl in der GT3- als auch in der GT4-Klasse.

Für 2026 ist nun der Einstieg in die boomenden GT-Serien der SRO, die GT World Challenge Europe powered by AWS und die GT4 European Series powered by RAFA Racing Club geplant.

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Teamchef Thomas Angerer: „Leider konnten wir es trotz aller Erfolge und Titel der letzten Jahre in Deutschland nicht schaffen, den Sprung in den professionellen Motorsport zu realisieren. Auch Enrico Förderer ist es trotz maximalem sportlichen Erfolg und großer finanzieller Unterstützung nicht gelungen, den Einzug in das Motorsport Team Germany zu erreichen. Damit geht für uns das Konzept „Road to DTM“ nicht auf. Wenn Fahrer zwischen 16 und 18 Jahren alle Meisterschaften mit Titeln und Siegen abschließen und trotz maximaler Disziplin und enormem privatem Einsatz den Schritt nicht schaffen, bleibt uns nur der Versuch, es auf internationaler Bühne zu probieren. Ich hoffe und wünsche mir, dass einer unserer Young Driver den Sprung in eine Profiliga schafft, und werde alles unternehmen, um den jungen Wilden den Weg zu ebnen. Falls sich Unterstützer für deutschen Nachwuchs im internationalen Bereich finden, dürfen sie sich gerne bei mir melden.
Wir werden jetzt neue Wege gehen!“

Weitere Details zum Rennprogramm von SR Motorsport by Schnitzelalm in den prestigeträchtigen GT-Serien der SRO gibt das Team in den kommenden Wochen bekannt. Die GT World Challenge Europe gilt dabei als größte und wichtigste GT-Rennserie, welche mit qualitativ und quantitativ hochwertigen Teilnehmerfeldern aufwartet. Bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa, dem weltgrößten GT3-Rennen, nahmen in diesem Jahr 75 Autos teil. In der GT4 European Series traten dabei durchschnittlich über 40 Fahrzeuge von bis zu zehn Herstellern an.
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