Sportwagen Allgemein
27.08.2025
Gebhardt Motorsport mit drei Siegen in Virginia
Auf der populären Naturrennstrecke räumte das Team auf voller Linie ab. Der ADAC Stiftung Sport-Pilot Valentino Catalano konnte auf überlegene Art und Weise alle drei Rennen für sich entscheiden. Damit machte der junge Deutsche einen wichtigen Schritt im Titelkampf der IMSA-Meisterschaft. In jedem Rennen konnte sich Catalano einen überlegenen Vorsprung aufbauen – im zweiten Rennen über 42 Sekunden! Eine wahre Machtdemonstration des 19-jährigen aus Westheim in der Pfalz.
Auch Alexzander Kristiansson wusste bei seinem Debüt im amerikanischen Motorsport zu überzeugen. Nachdem sich der Skandinavier auf den neuen Untergrund gewöhnen konnte, fuhr er zweimal als Zweiter auf das Podium. Den dritten Lauf konnte Kristiansson nicht bestreiten, da das Rennen der verschobene Wertungslauf vom Canadian Tire Motorsport Park war und nur die Piloten startberechtigt waren, die in Mosport an den Start gingen.
In der Meisterschaftswertung der LMP3-Klasse der IMSA VP Racing SportsCar Challenge konnte Valentino Catalano nach seiner Machtdemonstration die Tabellenführung deutlich ausbauen. Mit 3.310 Punkten hat er einen Vorsprung von 370 Zählern auf seinen engsten Verfolger. Beim Saisonfinale auf der Road Atlanta werden noch 700 Punkte vergeben.
„Was für ein großartiges Wochenende auf dem Virginia International Raceway“, jubelt Fritz Gebhardt. „Valentino konnte alle drei Rennen auf beeindruckende Art und Weise für sich entscheiden – hier haben wir seine fahrerische Klasse vorgeführt bekommen. Als Resultat baut er die Tabellenführung deutlich aus und wir haben nun gute Chancen, den Titel auf der Road Atlanta zu gewinnen! Nichts anderes ist unser Ziel! Auch Alexzander Kristiansson wusste zu überzeugen, obwohl für ihn fast alles neu war. Auch mit seiner Leistung sind wir sehr zufrieden.“
Das Saisonfinale der IMSA VP Racing SportsCar Challenge findet im Rahmenprogramm des legendären Petit Le Mans statt. Auf der Road Atlanta findet vom 8. Bis zum 11. Oktober das große Saisonfinale statt.
Parallel zum Einsatz in den USA startete GEBHARDT Motorsport auch mit einem Duqueine D09 im Michelin Le Mans Cup in Spa-Francorchamps. Oscar Tunjo und Danny Soufi pilotierten das Fahrzeug der neusten LMP3-Generation auf der Ardennenachterbahn. Auf dem traditionsreichen Kurs setzte GEBHARDT Motorsport seinen Aufwärtstrend im Michelin Le Mans Cup fort, was ein dritter Startplatz eindrucksvoll unterstreicht. Im Rennen musste das Team den französischen Prototypen allerdings vorzeitig abstellen: Nachdem das Fahrzeug im Duell mehrfach von einem Konkurrenten getroffen wurde, verlor es das sogenannte „Cheese Wedge“ im Heck. Da dies nicht so schnell zu reparieren ist, stellte das Team den Boliden ab.





