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STT
16.07.2025

MZR mischt in der STT an der Spitze mit

Nachdem zwischen den beiden GT-Cup Series Rennen am Lausitzring im Juni und in Most im August über einen Monat „rennfreie“ Zeit herrscht, beschloss das Team des Motorsportzentrums Ried kurzerhand einen Start im Rahmen des ADAC Racing Weekends auf dem Red Bull Ring. Und die Gelegenheit, in den beiden 40-minütigen Rennen der STT („Spezial Tourenwagen Trophy“) den Gästen aus Deutschland heimische Konkurrenz angedeihen zu lassen, ließen sich die mehrheitlich mit österreichischem Pass ausgestatteten MZR-Piloten nicht entgehen.

Das Vorhaben zeitigte bereits im ersten Zeittraining Erfolge, in dem Rupert Atzberger und Reinhard Kofler im KTM X-BOW GT2 mit Riesenvorsprung die Pole-Position vor Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 erobern konnten. Auf den Plätzen drei, fünf sowie sieben folgten mit „JACK RUSSEL“, Marius Aigner und „MAX GRIP“ die nächsten KTM X-BOW GT2 Boliden von MZR. Im ersten Rennen mussten dann allerdings „MAX GRIP“ und Marius Aigner auf den Rängen drei und vier die MZR-Ehre retten, nachdem zuerst Rupert Atzberger, und kurz vor Schluss auch noch „JACK RUSSEL“ mit technischen Problemen die Segel streichen mussten.

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In der Startaufstellung für den zweiten Lauf gab’s ein ähnliches Bild, Atzberger/Kofler standen erneut auf Pole, Marius Aigner nahm das Rennen von Platz fünf in Angriff, „JACK RUSSEL“ startete – nach einer Track-Limit-Strafe und gestrichener bester Rundenzeit – von Platz sechs, „MAX GRIP“ von Platz sieben. Während dem Duo Atzberger/Kofler das Pech an diesem Wochenende treu blieb und deren KTM X-BOW GT2 erneut ausrollte, lieferten „JACK RUSSEL“ im Aurena gebrandeten KTM X-BOW GT2 sowie dessen MZR-Teamkollege Marius Aigner eine sensationelle Performance ab, kämpften über weite Strecken mit der geballten GT3-Konkurrenz und sicherten sich schließlich sensationell die Gesamtränge zwei und drei! „MAX GRIP“ rundete das tolle Team-Ergebnis mit einem ebenfalls starken sechsten Platz ab.

Team-Eigner Klaus Binder war ob der Resultate sehr zufrieden, haderte jedoch auch mit dem Technik-Pech von Rupert Atzberger und Reini Kofler: „Das war eine absolut großartige Vorstellung unserer Piloten und des gesamten Teams. Gratulation an jeden einzelnen, so macht Rennsport wirklich Spaß. Es war richtig cool zu sehen, dass wir abschnittsweise sogar mit den eigentlich schnelleren GT3-Fahrzeugen mitfahren konnten. Ein Wermutstropfen bleibt aber: dass Rupert und Reini nach ihren überlegenen Vorstellungen in den Qualifyings zwei Mal unverschuldet ausgefallen sind, wurmt mich persönlich schon sehr. Wir werden uns das jetzt genau anschauen und sicherstellen, dass bei den nächsten Rennen alle Autos auch ins Ziel kommen!“
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