Rallye WM
06.11.2025
Škoda Fabia RS Rally2 Crew strebt WRC2 Challenger-Gesamtführung an
Nach der Rallye Kanarische Inseln und der kürzlich ausgetragenen Rallye Zentraleuropa ist die Rallye Japan der dritte Lauf der diesjährigen FIA Rallye-Weltmeisterschaft, der vollständig auf Asphalt ausgetragen wird. Nikolay Gryazin und Konstantin Aleksandrov von Toksport WRT sind fest entschlossen, die maximale Punktzahl der WRC2 Challenger zu erzielen. Derzeit liegen sie in der Fahrer- und Beifahrerwertung auf den Plätzen drei und zwei und haben damit gute Chancen, beide Titel zu gewinnen.
Die bulgarisch-kirgisische Paarung tritt auch in der WRC2 an. „Wir haben letztes Jahr die WRC2 bei der Rallye Japan gewonnen und sind 2023 Zweite geworden. Mit dem Škoda Fabia RS Rally2 haben wir das richtige Auto, um wieder auf dem Podium zu landen. Da unsere Hauptkonkurrenten um die WRC2 Challenger-Titel diesmal nicht am Start sind, wollen wir auf jeden Fall die Führung in dieser Kategorie übernehmen”, sagt Nikolay Gryazin. Sowohl Nikolay Gryazin als auch Konstantin Aleksandrov liegen derzeit 13 Punkte hinter den jeweiligen Führenden. Ein Sieg in der WRC2 Challenger-Kategorie in Japan würde beiden weitere 25 Punkte einbringen. Selbst ein zweiter Platz, der 17 Punkte wert ist, würde sie an die Spitze der Fahrer- und Beifahrerwertung bringen.
Vier ihrer Hauptkonkurrenten werden in Japan nicht am Start sein: Die Škoda Crews Roberto Daprà/Luca Guglielmetti aus Italien und Robert Virves/Jakko Viilo aus Estland lassen die Veranstaltung aus. Auch die aktuellen Spitzenreiter Roope Korhonen/Anssi Viinikka und Kajetan Kajetanowicz/Maciej Szczepaniak stehen nicht auf der Teilnehmerliste. Gemäß den Regeln können die sechs Bestplatzierten der WRC2 Challenger-Fahrer- und Beifahrerwertung bei der Rallye Saudi-Arabien punkten. Daher werden beide WRC2 Challenger-Titel beim Saisonfinale entschieden.
In der WRC2-Kategorie streben Gus Greensmith und Beifahrer Jonas Andersson ihren zweiten Saisonsieg an. Im März fuhr das britisch-schwedische Duo bei der Safari Rallye Kenia mit einem Škoda Fabia RS Rally2 des Teams RaceSeven zum Sieg in der WRC2-Kategorie. Weitere Škoda Crews, die es zu beobachten gilt, sind Hiroki Arai/Hiroki Tachikui, Takuma Kamada/Yuichi Matsumoto und Osamu Fukunaga/Misako Saida, alle aus Japan. Zurück in der Weltmeisterschaft ist Gaurav Gill aus Indien. Der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Champion von 2013, 2016 und 2017 ist nicht für die WRC2-Wertung gemeldet und teilt sich einen Škoda Fabia Rally2 evo mit seinem französischen Beifahrer Florian Barral.
Die Forum8 Rally Japan, wie die Veranstaltung offiziell heißt, umfasst 20 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 305,34 Kilometern auf kurvigen, teilweise sehr schmalen Asphaltstraßen. Die Veranstaltung findet rund um Toyota City auf der japanischen Hauptinsel Honshu statt. Der Startschuss fällt am Donnerstag (6. November) mit einer 2,75 Kilometer langen Super-Stage im Kuragaike Park. Am Freitag müssen die Teilnehmer sechs Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 108,30 Kilometern bewältigen. Am Samstag stehen sieben Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 121,91 Kilometern auf dem Programm. Am Sonntag folgen weitere sechs Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 72,38 Kilometern. Der Sieger wird voraussichtlich um 16:40 Uhr Ortszeit (8:40 Uhr MESZ) auf dem Podium stehen.





