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Rallye Allgemein
11.09.2025

Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk erneut im Marathon-Rallye-Cockpit

Back on the Road – und die führt zur Rallye Dakar 2026: Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk kehren nach langer Verletzungspause ins Marathon-Rallye-Cockpit zurück. Die „Dakar“-Sieger starten bei zwei Veranstaltungen in Portugal, um zurück zu alter Stärke zu finden. Den Auftakt bildet vom 11. bis 14. September die Baja TT rund um Reguengos de Monsaraz, gefolgt von der Marathon-Rallye Portugal, den vierten Lauf zur FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC), die vom 22. bis 28. September rund um Grândola ausgetragen wird. Für das saudi-arabisch-brandenburgische Duo beginnt damit die Vorbereitung auf die Rallye Dakar im Januar – die neben dem Saisonfinale der Marathon-Rallye-WM in Marakko auch zwei Bajas im „Dakar“-Land Saudi-Arabien umfasst. Ziel ist es, die verletzungsbedingte Zwangspause von rund 150 Tagen hinter sich zu lassen und schnell wieder in den gewohnten Rallye-Rhythmus zu finden.

Shakedown unter Wettbewerbsbedingungen: Baja TT


Unter den speziellen Bedingungen im Marathon-Rallye-Cockpit zurück zu alten Selbstverständlichkeiten zu finden ist das Ziel bei der Baja TT. Um möglichst zügig Kommunikation und körperliche Belastungen wieder Rallye-Alltag werden zu lassen, dient der Lauf zum FIA European Baja Cup in Portugal als Shakedown unter Wettbewerbsbedingungen. Nach der Wettbewerbspause eine willkommende Gelegenheit, ohne Druck zurück in den Rallye-Rhythmus zu finden.

Zurück auf der großen Bühne: Marathon-Rallye Portugal


Beim vierten Lauf zur FIA Marathon-Rallye-Weltmeisterschaft (W2RC) treffen Al-Rajhi und Gottschalk erstmals wieder auf ihre „Dakar“-Konkurrenten. Zwar haben die „Dakar“-Sieger keinerlei Chancen mehr auf Titel, nutzen den einzigen WM-Lauf auf europäischem Boden Ende September aber dazu, eine erste Standortbestimmung vorzunehmen. Mitte Oktober folgt mit der Rallye Marokko ein echter Härtetest in der Wüste, der als die ultimative Vorbereitung auf die Rallye Dakar gilt. Zwei Bajas in Saudi-Arabien dienen zudem als „Akklimatisierung“ auf die Bedingungen, die im „Dakar“-Land Saudi-Arabien vorherrschen.

Unfall bei Baja Jordanien führte zur Zwangspause


Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk mussten nach einem Unfall bei der Baja Jordanien im April eine Zwangspause einlegen. Bei einem Aufprall frontal in einen Gegenhang eines Dünentals zogen sich beide jeweils Kompressionsbrüche an der Wirbelsäule zu. Timo Gottschalk wurde umgehend in der Unfallklinik Murnau (Bayern/Deutschland) behandelt und operiert, die auf solche Fälle spezialisiert ist. Es wurde ein Fixateur eingesetzt, um die Wirbelsäule an der betroffenen Stelle zu stützen. Beide sind ausweislich aktueller CT-Checks wieder voll belastbar. Und bereit, die rund 150-tägige Genesungsphase im Marathon-Rallye-Tempo hinter sich zu lassen.

Stimmen


„150 Tage sind eine lange Pause im Marathon-Rallye-Sport. Wer erfolgreich sein will, braucht viel Vertrauen in das eigene Können, das Fahrzeug und muss das Gelände schnell lesen, um handlungschnell zu sein. Mit unseren Starts in Portugal wollen wir uns diese Selbstverständlichkeit zurückholen“, so Yazeed Al-Rajhi.

Timo Gottschalk sagt: „Unsere Verletzungspause war lang. Aber wir sind beide fit, um endlich wieder anzugreifen. Die kommenden Rallyes wollen und werden wir dazu nutzen, wieder zurück zu alter Form zu finden. Das Ziel ist es, im Januar bei der Rallye Dakar unseren Titel erfolgreich zu verteidigen. Der Weg zurück ist aber noch lang und intensiv. Ich freue mich auf die ersten Schritte und die ersten Kilometer zurück im Cockpit!“
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