Rallye Allgemein
02.10.2025
Dacia Sandriders in Portugal: Loeb und Boulanger auf dem Podium
Teamkollege Nasser Al-Attiyah und sein Co-Pilot Fabian Lurquin erkämpften sich am letzten Tag der Rallye Gesamtplatz fünf und sammelten damit wichtige Punkte für die geplante Titelverteidigung in der W2RC. Nachdem Al-Attiyah den Prolog am Dienstag als Schnellster beendet hatte, warf ihn im Verlauf der Rallye eine Kombination aus Zeitstrafen und Problemen mit der Bremsanlage zurück. Dank des fünften Platzes behält der Katari jedoch seine Führung in der W2RC-Meisterschaft und hat aktuell neun Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten. Vor dem letzten Saisonlauf in Marokko liegen die Dacia Sandriders zudem auf Platz zwei in der Herstellerwertung.
Cristina Gutiérrez und Pablo Moreno, die seit der Rallye Dakar im Januar kein Meisterschaftsrennen mehr bestritten hatten, starteten von Platz fünf aus in den abschließenden Sonntag der Rallye-Raid Portugal. Ein Reifenschaden sorgte jedoch für erheblichen Zeitverlust, sodass das spanische Duo am Ende Platz sieben belegte. Wie schon bei der Rallye Dakar zeigten die beiden jedoch ultimativen Teamgeist, indem sie auf der zweiten Etappe der Rallye zweimal anhielten, um ihren Teamkollegen Al-Attiyah und Loeb zu helfen.
„Unsere erste Rallye in Portugal war wirklich sehr anspruchsvoll“, sagte Tiphanie Isnard, Teamchefin der Dacia Sandriders. „Ehrlich gesagt hatten wir nicht erwartet, dass es so hart werden würden, insbesondere für die Bremsen. Aber ich bin wirklich sehr stolz auf das Team, das sehr schnell reagiert hat, um Probleme aus dem Weg zu räumen und eine positive Einstellung zu bewahren. Mit jeweils einem Etappensieg von Sébastien und Nasser sowie einem sehr guten fünften Platz von Cristina auf der vierten Etappe haben wir eine der besten Leistungen gezeigt. Nasser liegt nach wie vor auf Platz eins der Meisterschaftswertung. Selbst wenn man eine Rallye nicht gewinnt, nimmt man eine Menge mit, um stärker zurückzukommen.“





