Rallye Allgemein
28.09.2025
Al-Rajhi/Gottschalk in Portugal konkurrenzfähig
Auf der zweiten Etappe erwischten sie auf Gesamtrang sechs liegend unglücklich eine Brückenbegrenzung und mussten an diesem Tag frühzeitig aufgeben. Dennoch bewiesen sie auf den restlichen Abschnitten, auch nach Ihrer Rückkehr in die Rallye, ihr Tempo. Zwar ging es das saudi-arabisch-brandenburgische Duo grundsätzlich vorsichtig an, war aber auf jenen Teilabschnitten, auf denen sie es anlegten, gleichauf mit der Weltspitze.
In Portugal absoliverten sie somit wichtige Kilometer, um zurück in den Wettbewerbsrhythmus zu finden und befinden sich insgesamt auf einem guten Weg – der mit der Rallye Marokko und zwei Rallyes in Saudi-Arabien fortgesetzt wird und in dem Unternehmen Titelverteidigung bei der Rallye Dakar 2026 im Januar seinen nächsten Höhepunkt ansteuert.
Der Gesamtsieg bei der Rallye Portugal ging an Lucas Moraes/Armand Monleon (BRA/ESP) vor ihren Toyota-Teamkollegen Henk Lategan/Brett Cummings (RSA/RSA).
Yazeed Al-Rajhi: „Wir wollten hier in Portugal zurück in den Rallye-Rhythmus finden und sehen, wie wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Die Rallye war schwierig und eher im Sprint-Rallye-Stil als eine echte Marathon-Rallye. Bis auf das Missgeschick mit der Brückenbegrenzung sind wir zufrieden.“
Timo Gottschalk: „Die Rallye Portugal war mit den engen Abschnitten im Rallye-WM-Stil sowohl für Fahrer als auch für Beifahrer enorm knifflig. Für uns Navigatoren gab es viele Ansagen zu machen, viele Roadbook-Einträge, die aber insgesamt nicht sonderlich präzise waren. Wir sind soweit zufrieden und haben teilweise wieder unser gewohntes Tempo gezeigt. Wir wollen die kommenden Rallyes weiter nutzen, um bis zur 'Dakar' wieder bei 100 Prozent zu sein.“





