Porsche Super Cup
29.07.2025
Schadensbegrenzung für Proton Huber Competition in Spa-Francorchamps
Das Qualifying verlief schwierig für den bayrischen Rennstall. Die schnellsten Runden von Oeverhaus, der auch Förderpilot der ADAC Stiftung Sport ist, und Burton wurden aufgrund von Tracklimit-Vergehen gestrichen. Der niederländische Routinier Jaap van Lagen musste sein Zeittraining aufgrund von technischen Problemen vorzeitig beenden. Auf dem 15. Startplatz war van Lagen der bestplatzierte Pilot des Teams, Oeverhaus und Burton folgten auf den Plätzen 19 und 21.
Am Rennsonntag öffneten sich die Schleusen und teilweise starker Regen setzten auf dem Traditionskurs ein. Daher musste das Rennen hinter dem Safety Car gestartet werden und den Piloten von Proton Huber Competition wurde die beste Chance genommen, Plätze gutzumachen. Trotzdem konnten sich die drei Fahrer des Teams nach der Rennfreigabe um einige Positionen vorkämpfen. Jaap van Lagen beendete den Wertunglauf auf dem zwölften Platz, nur eine Position vor Theo Oeverhaus. Gus Burton beendete das rund halbstündige Rennen auf dem 15. Rang. Somit fuhren alle drei Fahrer von Proton Huber Competition in die Punkteränge.
Nach fünf von acht Rennwochenenden belegt Theo Oeverhaus als bestplatzierter Pilot von Proton Huber Competition die sechste Meisterschaftsposition. Nach den letzten unglücklichen Rennen arbeitet das Team akribisch daran, dass der talentierte Nachwuchsfahrer aus Osnabrück in den verbleibenden drei Rennen wieder in den Kampf um die Spitzenpositionen eingreifen kann. In der Teamwertung befindet sich der Porsche-Rennstall aus Hofkirchen auf dem vierten Rang.
„Leider war es ein weiteres schwieriges Wochenende für uns im Porsche Mobil 1 Supercup“, erklärt Michael Dirsch, der das Programm bei Proton Huber Competition leitet. „Uns war bereits nach dem Qualifying klar, dass es ein schwieriges Rennen für uns wird. Zudem wurde das Rennen hinter dem Safety Car aufgenommen, was die beste Chance vereitelt hat, Positionen gutzumachen. Trotzdem konnten unsere drei Autos im Rennen Positionen gewinnen und alle drei Piloten fuhren in die Punkte, das kann man als Schadensbegrenzung abstempeln. Wir sind hier hart am Arbeiten und wollen unbedingt wieder besser performen und an die gute Form von Saisonauftakt anknüpfen. Wichtig ist es, mit Theo wieder die Kehrtwende einzuleiten und zu zeigen, dass wir uns nicht geschlagen geben. Alle Augen sind auf Budapest gerichtet!“
Bereits am kommenden Wochenende gastiert der Porsche Mobil 1 Supercup im Rahmen der Formel 1 auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests. Über die Wintermonate wurde die traditionsreiche Anlage umfassend modernisiert, der technisch anspruchsvolle Streckenverlauf blieb allerdings unverändert. In den vergangenen Jahren konnte das Team bereits viel Erfahrung auf dem Kurs sammeln und fuhr dort im Vorjahr das beste Saisonergebnis im Porsche Mobil 1 Supercup ein, so dass das Team mit einem guten Gefühl an den ungarischen GP-Kurs reist.





