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Porsche Carrera Cup
28.08.2025

Gelungene Renntage am Sachsenring für Bonk Motorsport

Bonk Motorsport erlebte bei der sechsten Veranstaltung des Porsche Sixt Carrera Cups Deutschland auf dem Sachsenring ein Wochenende mit den verschiedensten Erlebnissen, positiver wie negativer Art. Theo Oeverhaus (Osnabrück, 20 Jahre) schaffte es nach zwei Podestplatzierungen auf dem Nürburgring diesmal nicht auf das Podium, doch durch zwei solide Top-Ten-Ergebnisse hielt er sich in der Spitzengruppe des Markenpokals und hat noch Aussichten einen Rang unter den besten Drei zu erfahren. Michael Schrey (Wallenhorst, 42 Jahre) zeigte erneut seinen tollen Rennspeed und seine große Erfahrung auf der Strecke. Mit einem zweiten Platz sowie einem weiteren Sieg baute er die Führung in der ProAm-Wertung weiter aus.

Teamchef Michael Bonk: „Leider hat es mit den Topplatzierungen nicht geklappt. Aber die Leistungen der Fahrer waren in Ordnung. Im Carrera-Cup geht es in der Spitze halt extrem eng zu. Schrey ist mit seiner Erfahrung auf der Strecke einfach eine Bank.“

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Im Qualifying hatte Oeverhaus wieder einmal Probleme, eine optimale Runde hinzubekommen. Die Startplätze neun und sieben waren nicht das erwünschte Resultat. Schrey war dagegen besser aufgelegt und fuhr auf die Startplätze 21 (Platz 2 ProAm) und 18 (Rang 1 ProAm).

Überholen ist auf dem Sachsenring nicht ganz so einfach, speziell im Porsche Carrera Cup. Das zeigte sich bereits im ersten Rennen. Oeverhaus verbesserte sich kurz nach dem Start auf Rang acht, und das war es dann bis ins Ziel. Schrey hatte im Hinterfeld mehr zu kämpfen, hielt sich aber konstant auf Rang zwei bei den ProAm und lag am Ende auf Platz 15 im Gesamtklassement, das bedeutete einen weiteren Meisterschaftspunkt.

Oeverhaus erlebte im zweiten Lauf erneut ein relatives ruhiges Rennen mit wenig Bewegung. Er hielt sich konstant auf Rang acht, verbesserte sich nach einem Ausfall eines Konkurrenten im Ziel noch auf Platz sieben. Schrey hielt sich aus allen brenzligen Situationen heraus und fuhr auf Sicherheit, um wichtige Punkte für den ProAm-Titel zu sammeln. Als die Konkurrenz dem Wallenhorster kurz vor Schluss noch anbot, die Spitze zu übernehmen, nahm er dankend an und holte so den siebten Saisonsieg.

Am Ende war Teamchef Bonk doch recht zufrieden: „Wir kennen die Schwierigkeiten die Oeverhaus manchmal im Zeittraining hat. Dadurch kann er seinen enormen Speed in den Rennen nicht umsetzen, denn das Überholen in der Spitzen ist ein riesiges Problem. Schrey wird im Verlauf immer besser und dominiert aufgrund seiner Rennintelligenz mittlerweile die ProAm-Klasse.“
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