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14.10.2025

Flynt Schuring blickt auf starke Saison in den Porsche-Markenpokalen zurück

Der 19-jährige niederländische Rennfahrer Flynt Schuring startete in der nun abgelaufenen Saison in zwei wichtigen Markenpokalen von Porsche, dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und dem Porsche Mobil 1 Supercup. In beiden Serien fuhr er für das französische Team Schumacher CLRT, wo er sich nach eigenen Angaben besonders wohlfühlt. Im Porsche Mobil 1 Supercup beendete Schuring seine erste komplette Saison als Dritter in der Gesamtwertung und gewann außerdem den Titel des besten Newcomers. Im deutschen Cup belegte Schuring den vierten Platz. „Ich blicke zufrieden auf die Saison zurück, habe viel gelernt, meinen Speed unter Beweis gestellt und gute Ergebnisse erzielt“, sagt Schuring.

Nachdem er in den letzten beiden Saisons bereits als Gastfahrer an einigen Rennen teilgenommen hatte, absolvierte Flynt Schuring in diesem Jahr seine erste komplette Saison im Porsche Mobil 1 Supercup. Der internationale Wettbewerb im Vorprogramm ausgewählter europäischer Formel-1Grands-Prix ist das Flaggschiff der Porsche-Markenpokale. „Gleich beim ersten Rennen in Imola war ich mit einer Platzierung unter den ersten Fünf und zudem der schnellsten Rennrunde gut dabei“, blickt Schuring zurück. „Von diesem Moment an konnte ich die Saison gut aufbauen. Dann folgte das Rennwochenende in Monaco, wo ich zum ersten Mal fuhr. Das war zwar eine Herausforderung, aber zum Glück habe ich das Auto gut aus der Mauer gehalten und konnte auch dort gut punkten. Monaco war ein besonderes Ereignis, vor allem wegen der Atmosphäre und der Umgebung.“

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Beim spanischen Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya erzielte Schuring seine erste Pole-Position im Porsche Mobil 1 Supercup. Nach einem weiteren Top-Fünf-Ergebnis auf dem Red Bull Ring folgte eine Serie von drei Podiumsplätzen in Folge in Spa-Francorchamps, auf dem Hungaroring und in Zandvoort. „Die erste Pole-Position war schön, das erste Podium war natürlich etwas Besonderes, und auch in Zandvoort vor heimischem Publikum auf dem Podium zu stehen, war ein ganz spezieller Moment“, so Schuring. In Zandvoort sicherte er sich vorzeitig den „Rookie“-Titel, auch beim letzten Rennen in Monza war er der beste Neuling und gewann damit in sieben von acht Rennen seine Klasse.

Die Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland beschreibt Schuring als „ein wirklich lehrreiches Jahr“. Auch in der deutschen Serie begann die Saison in Imola, allerdings im Vorprogramm der FIA WEC. Dort startete Schuring mit einem Podiumsplatz gut in die Saison. Anfang Mai, erneut im Vorprogramm der WEC, erzielte er auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps seinen ersten Saisonsieg. Die übrigen Wochenenden wurden alle im Rahmenprogramm der DTM ausgetragen. Auch auf dem Norisring, dem Stadtkurs in Nürnberg, und dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal in Ostdeutschland erzielte Schuring Siege. „Der Speed war immer da, aber es gab auch ein paar schlechtere Ergebnisse und Ausfälle, sodass es sicherlich noch Raum für Verbesserungen gibt“, fasst er zusammen.

Schuring blickt mit großer Freude auf die Zusammenarbeit mit dem französischen Team Schumacher CLRT zurück, für das er in beiden Serien an den Start ging. „Es ist auf jeden Fall ein Vorteil, jedes Wochenende mit denselben Leuten zusammenarbeiten zu können, man lernt sich immer besser zu verstehen. Mein Französisch ist immer noch schlecht, haha, aber die Kommunikation läuft komplett auf Englisch und das funktioniert prima. Die Zusammenarbeit ist wirklich extrem gut, ich fühle mich dort ganz zu Hause, sodass ich mich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren kann, zusammen mit Larry ten Voorde, meinem Coach, der mir auch in diesem Jahr wieder sehr wertvolle Unterstützung gegeben hat.“

Im nächsten Jahr steht sowohl im Porsche Mobil 1 Supercup als auch im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland die Rennpremiere der neuen Cup-Generation des Porsche 911 (992.2) an, die im August auf dem Nürburgring vorgestellt wurde. Das neue Cup-Auto hat unter anderem 15 PS mehr Leistung und wurde gegenüber dem Vorgängermodell in einigen Punkten weiter verbessert. Schuring strebt an, auch im nächsten Jahr wieder im Supercup und im deutschen Carrera Cup an den Start zu gehen. „Das hoffe ich wirklich, vor allem, weil in beiden Serien bereits mit dem neuen Auto gefahren wird, sodass ich wieder viele Kilometer sammeln und mich hoffentlich schnell an das neue Auto gewöhnen kann. Ich freue mich schon jetzt darauf“, sagt er.
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