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Le Mans Cup
20.10.2025

Ausfall auf Podiumskurs für Miklas Born beim Finale

Beim sechsten und finalen Rennwochenende des Michelin Le Mans Cups in Portimao mussten Miklas Born und Bence Valint ihren LMP3-Boliden von Reiter Engineering zur Rennhalbzeit vorzeitig abstellen und sahen somit erstmals in dieser Saison nicht die Zielflagge.

Die Freien Trainings verliefen vielversprechend für das Duo der Startnummer 25. Besonders die für das Rennen entscheidende Long-Run-Performance auf gebrauchten Reifen war sehr gut. Im engen Qualifying fuhr Born die sechstschnellste Zeit und sicherte sich somit eine aussichtsreiche Ausgangsposition. 

Den Rennstart übernahm Bence Valint, der sich in der chaotischen ersten Rennstunde mit mehreren Neutralisationen und einer roten Flagge bis auf die dritte Position verbesserte. Zur Rennmitte steuerte er die Box an, um an den Basler zu übergeben. Doch aufgrund eines technischen Defekts liess sich der Ligier JS 325 nicht mehr starten, was das vorzeitige Ende des Rennens bedeutete. 

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„Wir wussten, dass wir hier in Portimao konkurrenzfähig sind, und Bence hat dies mit seiner Leistung im ersten Stint unter Beweis gestellt. Ich bin mir sicher, dass wir ohne das Problem beim Boxenstopp um einen Platz auf dem Podium gekämpft hätten. Somit ist der Ausfall umso schmerzhafter“, fasst Miklas Born zusammen. 

Insgesamt ist das finale Wochenende des Michelin Le Mans Cup ein Spiegelbild der Saison. Nach einem schwierigen Auftakt in Barcelona zeigten Born und sein Teamkollege immer wieder starke Leistungen. Die Highlights der Saison waren Rang drei in Paul Ricard sowie ein starkes Top-5 Ergebnis auf der legendären Rennstrecke in Le Mans. Am Ende belegen sie Rang acht in der Gesamtwertung. 

„Nach meinem ersten Jahr in der Serie 2024 bin ich mit hohen Erwartungen in meine zweite Saison gegangen. Mit dem Podiumserfolg in Paul Ricard haben wir unter Beweis gestellt, dass wir das Tempo im Kampf um die Spitze mitgehen können, aber am Ende der Saison ist es uns zu oft nicht gelungen, unser Potenzial in Ergebnisse umzumünzen“, resümiert Born. „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auf unsere Leistung aus 2025 aufbauen können und in ähnlicher Konstellation die Chance bekommen, um den Titel im Michelin Le Mans Cup zu kämpfen.“

Im Anschluss an das Rennwochenende bekam Miklas Born beim Rookie-Test die Chance, erstmals am Steuer eines LMP2-Boliden Platz zu nehmen und einige Runden auf der Rennstrecke in Portimao zu drehen: „Ich habe schon einige Erfahrung im LMP3-Boliden gesammelt. Nun ein deutlich leistungsstärkeres LMP2-Fahrzeug zu pilotieren war eine großartige Erfahrung und ich hoffe, dass ich in Zukunft nochmal die Chance bekomme, so ein Prototyp zu fahren.“
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