Formelsport Allgemein
18.11.2025
Nicolas Lenzi Löffler beendet erfolgreiches erstes Jahr in Formel 3 Light
Die Formel 3 Light fährt mit 2000 ccm Formelrennautos, die zwischen 185 und 220 PS leisten. Der Formel Renault von Nicolas liegt mit 195 PS in der Mitte. Mehr PS erlauben die Lizenzvorgaben in seinem Alter (15) nicht. Nicolas bewies somit in dieser Kategorie, dass auch mit technischen Einschränkungen und seinem etwas schwächeren Formel Renault Top-Ergebnisse möglich sind.
In seinem ersten Rennjahr war alles dabei: Stehende Formel-Starts, Start aus der Boxengasse, Topspeed von über 240 km/h in Monza, Podium am Hockenheimring, Mugello und Misano, ein Abflug am Slovakiaring, Dreher bei 180km/h, Zeitstrafen von der FIA-Rennleitung, Defekt am Rennauto und – ganz wichtig – viel Spaß bei den Rennen mit den Motorsportkollegen und dem Team. Diese Erfahrungen haben ihn geprägt und ihn auf seinem Weg weiter vorangebracht.
Am Ende stand ein herausragendes Ergebnis, nämlich der dritte Platz in der Gesamtwertung des Drexler Automotive Formel Cups 2025. Eine Anerkennung für konstante Leistungen und gutes Reifenmanagement über die gesamte Saison. Zusätzlich belegte er den vierten Rang in der österreichischen Staatsmeisterschaft. Auch das ist eine beachtliche Leistung für das Premieren-Jahr in der Klasse Formel 3 light. Dabei zeigte Nicolas stets Beständigkeit und Speed, auch wenn er noch am Anfang seiner Entwicklung steht.
Einen besonderen Höhepunkt setzte er beim letzten Rennen in Misano: Trotz seines leicht langsameren Rennwagens im Top-Speed-Bereich, holte sich Nicolas den ersten Platz. Dieser Triumph unterstrich seine Fähigkeit, auch mit begrenzten Mitteln Top-Leistungen zu erbringen. Darüber hinaus wurde er in diesem Rennen auch noch Dritter in der etwas stärkeren Klasse F2.0 Cup Assoluto. Vor allem in Kurvenkombinationen war er schnell unterwegs.
Schon in seinem ersten Rennjahr hat Lenzi Löffler damit gezeigt, dass er mit seinem Ehrgeiz, Talent und harter Arbeit eine bedeutende Rolle in der österreichischen und internationalen Nachwuchsszene einnimmt. Seine Fortschritte in dieser Saison bieten eine vielversprechende Basis für die nächsten Schritte in seiner Motorsportkarriere.
„Es war ein unglaubliches Jahr voller Lernen und Erfolge“, sagte Nicolas nach dem Saisonabschluss. „Der Sieg in Misano war der krönende Abschluss, doch vor allem freue ich mich über die tolle Unterstützung meines Teams und meine Weiterentwicklung als Fahrer. Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team Franz Wöss Racing, meinem Renningenieur Ralph Steinbock, bei Fabian Weinberger sowie bei meinen Sponsoren für die großartige Unterstützung bedanken. Ohne euch wäre dieser Erfolg nicht möglich.“





