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FIA WEC
10.09.2025

Starke Leistung von Finn Gehrsitz bei der WEC in Austin blieb unbelohnt

Der deutsche Rennfahrer Finn Gehrsitz erlebte beim sechsten Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Austin ein intensives Wochenende voller Herausforderungen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Ben Barnicoat und Robin Arnold startete der 20-Jährige für das französische Team Akkodis ASP im Lexus RC F LMGT3.

Schon im Vorfeld hatte sich Gehrsitz professionell im Simulator auf den Circuit of The Americas vorbereitet. „Es war mein erstes Mal in Austin. Dank der Vorbereitung im Simulator habe ich mich sofort zurechtgefunden. Die Strecke ist unglaublich, eine der schönsten, auf der ich je gefahren bin“, so der Stuttgarter. Vor Ort verlangten dann Temperaturen von über 40 Grad alles ab. „Gerade für unseren Lexus sind diese Bedingungen eine echte Herausforderung“, erklärt Gehrsitz.

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Nach guten Ergebnissen in den Trainingssitzungen gelang dem Team im Qualifying der Sprung in die Hyperpole, wo Gehrsitz bei schwierigen Mischbedingungen Platz sieben erreichte. Nach einer Strafe gegen einen Konkurrenten rückte der Lexus auf Startplatz sechs vor. „Die Hyperpole war eine der schwierigsten dieser Saison, weil die Strecke halb trocken und halb nass war. Gerade für mich als Fahrer eine große Herausforderung, da wir auf Slicks im Feuchten extrem aufpassen mussten.“

Der Rennsonntag stand ganz im Zeichen extremer Wetterkapriolen. Dauerregen führte zu einem Start hinter dem Safety-Car und einer längeren Unterbrechung. Beim anschließenden Einsatz zeigte Gehrsitz eine seiner bisher stärksten Leistungen in der WEC. „Es war das erste Mal für mich im Lexus im Regen und gleich auf einer so anspruchsvollen Strecke. Von der ersten Runde an hatte ich ein gutes Gefühl und konnte sofort Positionen gutmachen“, berichtet er. Über weite Strecken gehörte Gehrsitz zu den schnellsten Fahrern im Feld und konnte zahlreiche starke Überholmanöver zeigen.

Eine Stop-and-Go-Strafe nach einem Vergehen in der Boxengasse warf das Team jedoch weit zurück. Trotz aller Bemühungen reichte es am Ende nur zu Platz 14 in der hart umkämpften LMGT3-Klasse. „Das war natürlich bitter, weil wir damit jede Chance auf ein Top-Ergebnis verloren haben. Trotzdem war es für mich persönlich ein starkes Wochenende, ohne Fehler und mit einer sehr guten Pace – besonders im Regen.“

Der nächste Lauf der FIA WEC findet am 28. September im japanischen Fuji statt – ausgerechnet auf der Heimstrecke von Lexus und Toyota. „Wir haben gezeigt, dass wir auch unter schwierigsten Bedingungen konkurrenzfähig sind. In Japan wollen wir wieder angreifen“, so Gehrsitz abschließend.
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