Diese Entwicklung markiert einen Meilenstein in der Verschmelzung von Simracing und realem Motorsport. Fahrer mit mindestens einer Internationalen D-Lizenz können ihre Starts in der DNLS nutzen, um die Voraussetzungen für die DPN der Stufe B zu erfüllen. Fahrer, die drei von vier DNLS-Rennen straffrei und in Wertung absolvieren, können sich das anrechnen lassen und müssen dann nur noch eine Leistungsprüfung der RCN fahren.
Premiere für BMW M2 Racing: DNLS als Vorreiter für 2026
Neben den bewährten GT3-Boliden der Klasse SP9, den Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeugen in der Cup 2 sowie der GT4-Klasse, gibt es in diesem Jahr eine bedeutende Änderung im Grid. Die neue Klasse für den BMW M2 Racing ersetzt die SP3T-Kategorie aus dem Vorjahr. Damit übernimmt die digitale Serie eine Vorreiterrolle für die Realität: Auch in der echten ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie wird ab der Saison 2026 wieder eine eigene BMW M2 Racing Cup-Klasse ausgeschrieben. Das kompakte Kraftpaket aus München erfreut sich im Simracing bereits großer Beliebtheit und verspricht spannende Zweikämpfe im Markenpokal-Stil.Vom Jäger zum Gejagten: SCHERER eSPORT
Ale Augen sind auf SCHERER eSPORT gerichtet. Das Team reist mit maximalem Rückenwind an den virtuellen Nürburgring: Vor wenigen Wochen sicherte es sich den Titel im DNLS Community Cup 2025. Dieser Erfolg knüpft nahtlos an das kuriose Finale der DNLS-Wintersaison 24/25 an, das als eines der spannendsten in die Geschichte einging: Damals teilten sich am Ende zwei Fahrzeuge von SCHERER eSPORT – ein Porsche 911 GT3 Cup und ein Renault Clio – punktgleich die Meisterschaft. Auf der offiziellen Nennliste ist das Team breit aufgestellt: Vom Ford Mustang GT3 in der SP9 über zwei Fahrzeuge in der Porsche-Cup-Klasse bis hin zum Einsatz in der neuen BMW M2 Racing-Klasse.Reale NLS-Teams fordern Simracing-Elite heraus
Die Verbindung zwischen virtueller und realer Welt zeigt sich im Teilnehmerfeld eindrucksvoll. Zahlreiche Rennställe, die Fans von den realen Asphaltschlachten auf der Nordschleife kennen, sind mit eigenen virtuellen Mannschaften am Start. Dazu gehören unter anderem HRT Esports by Coanda, Falken Simracing und das MANN-FILTER Team by WWR in der Top-Klasse SP9. Auch in den weiteren Klassen sind bekannte Namen wie Dörr Esports, Smyrlis Racing und AVIA W&S e-Motorsport vertreten.Sie treffen auf die Spezialisten der Simracing-Szene. Teams wie BS+COMPETITION, das MAHLE RACING TEAM und smillaesports bringen jahrelange Erfahrung und Top-Piloten an den Start. Das internationale Flair wird durch Nennungen wie Williams Sim Racing in der GT4-Klasse SP10 oder Tomas Enge Simracing unterstrichen.
Profis aus beiden Welten am Start
Auch in den Cockpits selbst verschwimmen die Grenzen. Zahlreiche Piloten, die den Fans von den realen Rennen bekannt sind, greifen ins virtuelle Lenkrad. Allen voran Nordschleifen-Routinier Andy Gülden, der für das Team Nürburgring eSports antritt und die Strecke wie seine Westentasche kennt. Auch Black-Falcon-GT3-Pilot Daan Arrow nutzt die digitale Serie, um im Rhythmus zu bleiben. Mit Sindre Setsaas ist zudem ein Paradebeispiel für den erfolgreichen Aufstieg vom Simulator in den realen Motorsport am Start. Ergänzt wird die Riege der „Real-Racer“ durch Joshua Hislop, Kaj Schubert und Marvin Schiede, die bereits Wettbewerbskilometer auf dem echten Asphalt der Grünen Hölle gesammelt haben und nun ihr Können im Simulator unter Beweis stellen.Das Starterfeld glänzt jedoch nicht nur mit Nordschleifen-Kennern, sondern auch mit internationaler Prominenz. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Norbi Kiss: Der ungarische Superstar und vielfache Truck-Racing-Europameister ist bekannt dafür, im Simulator ebenso gnadenlos schnell zu sein wie in seinem schweren Renntruck. Mit Tom Kalender stellt sich zudem eines der vielversprechendsten deutschen Nachwuchstalente der digitalen Herausforderung. Der Youngster, der sich von der ADAC GT4 Germany und dem ADAC GT Masters bis in die DTM nach oben arbeitete, nutzt die DNLS ebenfalls, um im Tritt zu bleiben. Internationale Klasse bringen zudem US-amerikanische Profis wie Mitchell DeJong oder Jaden Conwright ins Feld.
Hochspannung im digitalen Porsche Markenpokal: die PEETN
Ein absolutes Highlight im Starterfeld bildet die Porsche Esports Endurance Trophy Nürburgring (PEETN). In der Klasse Cup 2 treten alle Teilnehmer mit identischen Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeugen an – hier entscheidet nicht das Material, sondern das reine fahrerische Können. Prominente Piloten sind hier mit von der Partie. Allen voran Tim Jarschel, der für Dörr Esports an den Start geht. Als Champion der DTM Esports 2023 und ausgewiesener Nordschleifen-Experte zählt er zu den Top-Favoriten. Im Cockpit von EMM Esports fordert ihn der amtierende PEETN-Champion Raphael Rennhofer heraus, der den Spagat zwischen den Welten perfekt beherrscht und mittlerweile auch im realen Motorsport (u.a. ADAC GT4 Germany und NLS) erfolgreich ist. Internationales Flair bringt der Franzose Elliott Vayron im Porsche von Coanda Esports in die Grüne Hölle: Der Nachwuchsstar, bekannt aus dem Porsche Carrera Cup France und dem LMP3-Sport, gehört ebenfalls zu den Piloten, die virtuell wie real extrem schnell unterwegs sind. In diesem Markenpokal ist die Leistungsdichte extrem hoch, und Fans dürfen sich auf spannende Windschattenduelle freuen.Der Livestream zum Saisonauftakt der DNLS-Wintersaison 2025/2026 startet um 11:45 Uhr mit der Pre-Show und dem Qualifying der Klassen Cup 2, SP10 und BMW M2 Racing. Die Startplätze in der SP9 werden ab 12:30 Uhr ausgefahren. Start für das Rennen über die Distanz von drei Stunden ist um 13 Uhr.





