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CIK/FIA
13.10.2025

Deutschland präsentiert sich stark bei Schaltkart-WM – Sodi räumt erneut ab!

Die FIA Schaltkart-Weltmeisterschaft im italienischen Franciacorta hatte an diesem Wochenende für die deutschen Piloten einige Highlights. Neben einer unbelohnten Glanzleistung von David Trefilov (Formula K SRP Factory Team) und dem vierten Platz von Maximilian Schleimer (CPB Sport) waren auch viele weitere deutsche Top-Piloten konkurrenzfähig. Den Zuschauern wurde in allen Heats und Finals einiges geboten, insbesondere die Rennen am Sonntag boten einige Dramatik. Das Wetter so spät im Jahr zeigte sich von seiner besten Seite und bot perfekte, trockene Bedingungen, um die neuen Weltmeister zu küren.

KZ: Trefilov auf Pole, Van Walstijn endlich Weltmeister

In der Königsklasse der KZ gab es ein enges Qualifying, aus dem David Trefilov nicht unerwartet als Pole-Seitter herausging. Der Deutsche setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch und behielt auch über die Heats seine Position an der Spitze. Aus der ersten Startreihe in das Finale gegangen, fehlte im Finale dann aber die letzte Konsequenz. Nach einem spektakulären Unfall musste Trefilov im Kampf um das Podest schlussendlich aufgeben. Der Niederländer Senna Van Walstijn (Sodikart) war einer der Nutznießer – nach jahrelangem Warten auf seinen ersten WM-Titel setzte er sich knapp gegen den Schweden Victor Gustafsson (CRG Racing Team) durch. Dritter wurde der Italiener Danilo Albanese (KR Motorsport).

KZ2: Orlov gewinnt erwartungsgemäß

Mit einer nie dagewesenen Dominanz machte sich Maksim Orlov (CPB Sport) das Wochenende der KZ2 zu eigen. Nach der Pole-Position aus dem Zeittraining gewann er alle Heats und auch den Superheat. Auch im Finale hatte die Konkurrenz keine Chance und so krönte sich der Europameister auch zum neuen World-Cup-Sieger. Hinter ihm war zunächst sein deutscher Teamkollege Maximilian Schleimer die größte Gefahr. Er gewann fünf seiner sechs Heats und bot Orlov auch im letzten Heat die Stirn. Nach dem Sieg im Superheat lief alles auf eine Top-Platzierung hinaus, diese erreichte Schleimer dann als Vierter auch, verpasste dabei aber denkbar knapp das Podest. Zweiter und Dritter wurden der Brite Timo Jüngling (CPB Sport) und sein Landsmann Noah Wolfe (VAR by Birel). Viele Deutsche schafften den Finaleinzug: Luis Laurin Speck (Bire ART Racing) wurde starker Neunter, Simon Rechenmacher (Dörr Motorsport) und Robert Kindervater (Formula K SRP Factory Team) waren ebenfalls auf Top-Ten Kurs, fielen dann aber durch Strafen auf die 13. und 16. Position zurück. 

KZ2 Masters: Angelo Lombardo gewinnt auf heimischem Boden

Im International Masters Supercup gab es eine Dominanz von italienischen Fahrern. Am besten endete das Wochenende für Angelo Lombardo (Maranello Kart), der sich knapp gegen Davide Fore (IPK Factory Team) durchsetzte. Dritter im Bunde wurde der Franzose Anthony Abbasse (Sodikart). Sven Hayer (Kartsport Hayer) war als 23. des Finals der beste Deutsche. Neben ihm erreichten auch Sven Salzmann (Solgat Motorsport) und Marco Pislor (Erre Esse Motorsport) das Finale und wurden 26., respektive 30.
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