Bei den eigentlichen 24h gehört der Auftakt der vier Veranstaltungstage auch 2026 der RCN, deren Leistungsprüfung am Donnerstagvormittag erstmals auf der Gesamtstrecke aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs ausgetragen wird. Direkt im Anschluss beginnt der Trainingsbetrieb für die 24h mit dem ersten Qualifying am Nachmittag. Am Abend steht das lange Nachtqualifying im Mittelpunkt, das bis 23:30 Uhr läuft und vielen Teams die entscheidenden Runden bei Dunkelheit ermöglicht. Wenn ab 20:00 Uhr die Scheinwerferkegel durch die Eifelnacht schneiden, flackern rund um die Nordschleife die Lagerfeuer der Fans – Endurance-Romantik in Perfektion.
Am Freitag rückt die neue Deutsche Historische Langstrecken-Meisterschaft (DHLM) in den Fokus: Nach ihrem Qualifying am Donnerstag bestreitet sie am Nachmittag ein dreistündiges Rennen auf der Gesamtstrecke. Das Erbe der über viele Jahre beliebten ADAC 24h-Classic tritt damit ein offizielles Meisterschaftsprädikat des DMSB an, deren vier Saisonläufe auf der Gesamtstrecke des Nürburgrings ausgetragen werden. Sie führt damit nicht nur die Tradition der 24h-Classic fort, sondern wertet den historischen Langstreckensport am Ring zugleich weiter auf. Ergänzt wird das Programm an allen drei Tagen durch die Tourenwagen-Legenden, die mit Qualifying und zwei Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs eine Brücke zu der Tourenwagen-Ära schlagen, in der viele Fans ihre ersten 24h-Erinnerungen gesammelt haben.
Top-Qualifying wird noch spannender und transparenter
Der Freitagvormittag gehört der Zeitenjagd der schnellsten Teams im 24h-Starterfeld. Für die Fahrzeuge der Startgruppe 1, in der etwa die Klassen SP9, SP-X, SP-Pro und SP11 ins Rennen gehen, wurde der Modus dabei überarbeitet. Im dreistufigen Top-Qualifying kommen nur die Schnellsten jeder Session in das jeweils nächste Top-Qualifying. Die ersten beiden Durchgänge gibt es am Freitagmorgen, das finale Top-Qualifying 3 dann am frühen Nachmittag. Erst in ihm wird dann auch die Pole-Position vergeben. Der bewährte mehrstufige Modus wird für 2026 auf Basis der bisherigen Erfahrungen weiter verfeinert und so ausgestaltet, dass er für Fans wie Aktive noch leichter nachvollziehbar wird. Details dazu sind noch im Feintuning und werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert bekannt gegeben.Bevor die Pole vergeben wird, können sich die Fans aber noch auf das „normale“ Qualifying 3 freuen, das die anderen Teams ins Blickfeld rückt: In dieser Session sind die Top-Qualifying-Fahrzeuge nicht startberechtigt. So kämpfen die übrigen Teams ungestört um ihre Positionen in der Startaufstellung der zweiten und dritten Startgruppe. Am Samstagvormittag folgt das Warm-up auf der Gesamtstrecke, bevor die Tourenwagen-Legenden mit ihrem zweiten Rennen den finalen sportlichen Auftakt bilden. Anschließend beginnt die Startaufstellung der 24h, um 14:40 Uhr geht es in die Formationsrunde für den Rennstart um 15:00 Uhr.






