Montag, 23. Mai 2022
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ADAC Kart Masters
28.04.2022

Podestplatz für Max Schlichenmeier beim Saisonauftakt

Ein Rennwochenende im bayerischen ProKart Raceland, welches man nicht wirklich als reibungslos bezeichnen kann, endet für den Frankfurter Kartfahrer Max Schlichenmeier trotzdem versöhnlich. Nachdem er im Rahmen des SAKC-Rennens vor zwei Wochen an selber Stelle bereits sehr schnelle Rundenzeiten fahren konnte, wollte sich dieses Mal der Speed bei den Freitagstrainings zunächst einfach nicht finden lassen.

„Es war wie verhext, ich konnte machen was ich wollte, aber auf die Runde fehlte mir eine ganze Sekunde auf meine bisherige Bestzeit. Probleme waren insbesondere eine mangelnde Beschleunigung sowie ein schwammiges Fahrverhalten“, berichtete der TB Racing-Pilot im Nachgang. Nach eingängiger Analyse standen Details beim Fahrverhalten, Vergasereinstellungen sowie ein schlechter Reifensatz unter Verdacht. 

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Mit neuer Kraft ging es am Samstag ins Qualifying. „Ich war sehr zuversichtlich, dass wir die Freitagsprobleme beheben konnten, doch wieder hatte ich keine Beschleunigung aus den langsamen Ecken heraus. Das war schon ziemlich frustrierend“, so Schlichenmeier. Der siebte Startplatz in den anstehenden Heats war die logische Konsequenz.

Und auch in den beiden Heats lief es nicht wirklich besser. Im ersten Heat sorgte ein Unfall für einen Ausfall und im zweiten Heat gab es ein Missverständnis zwischen Fahrer und Box, welches zu einer Fehleinstellung des Vergasers führte. „Die technischen Schwierigkeiten waren natürlich ärgerlich, den Vergaserverdreher nehme ich aber klar auf meine Kappe“, kommentierte er den sechsten Startplatz für das erste Sonntagsrennen.

Mit einem starken zweiten Platz im regennassen Warm up am Sonntagmorgen lief es dann endlich wie gewünscht. Und die Plätze drei und zwei in den beiden Rennen sorgten am Ende ebenfalls für zufriedene Gesichter. Entsprechend fällt das Resümee des vierzehnjährigen Förderpiloten des ADAC Hessen-Thüringen aus: „Insgesamt lief dieses Wochenende noch zu viel schief. Hier müssen wir noch lernen. Wenn alles passt, kann ich den Speed der Konkurrenz mitgehen. Daher freue ich mich schon auf das nächste ADAC Kart Masters-Rennen in Ampfing!“
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