Montag, 14. Oktober 2019
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ADAC GT Masters
08.08.2019

Callaway Competition bereit für die Herausforderung in Zandvoort

Nach der langen Sommerpause steht am kommenden Wochenende endlich die Fortsetzung des ADAC GT Masters in den Dünen von Zandvoort (NL) auf dem Programm. Callaway Competition reist mit drei Saisonsiegen als Tabellenzweiter an die niederländische Nordseeküste und erwartet in den beiden bevorstehenden Rennen einen harten Kampf um die vorderen Plätze. 

Das Warten hat endlich ein Ende – Die zweimonatige Sommerpause neigt sich für die Liga der Supersportwagen dem Ende zu und für das Corvette-Team Callaway Competition geht es am kommenden Wochenende (9. bis 11. August) auf die Traditionsstrecke im niederländischen Zandvoort, der Schauplatz für den vierten Saisonlauf des ADAC GT Masters ist.

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Der jährliche Auftritt der starkbesetzen GT-Serie hat immer ein ganz besonderes Flair. Zum einen gilt der 4,307 Kilometer lange ehemalige Grand-Prix-Kurs zwischen den Dünen für die Fahrer als eine ziemlich anspruchsvolle Strecke, andererseits lässt die Lage, unmittelbar an der Nordseeküste, auch immer wieder einen Hauch von Urlaubsgefühl aufkommen.

Das bevorstehende Wochenende hat mit Sonne, Strand und Motorsport zwar für jeden etwas zu bieten, doch das Team aus Leingarten bei Heilbronn hat allerdings ganz andere Ambitionen.

Mit drei Siegen aus sechs Rennen befinden sich die beiden Callaway-Piloten, Marvin Kirchhöfer (25/Luzern) und Markus Pommer (28/Neckarsulm) mit ihrer C7 GT3-R zwar in unmittelbarer Schlagdistanz auf Rang zwei im Gesamtklassement, jedoch war die Punkteausbeute in den anderen Rennen noch nicht ganz optimal.

In Zandvoort gehört Callaway Competition um Teamchef Mike Gramke zwar mit zwei Siegen zu den erfolgreichsten Teams, jedoch zählt der Kurs nicht gerade zu den Lieblingsstrecken der Corvette. Damit man nicht wie im vergangenen Jahr in sportlicher Sicht und punktetechnisch völlig baden geht, will Callaway Competition die beiden Rennen hochkonzentriert angehen, und hat sich in der Sommerpause bestmöglich auf die bevorstehenden Läufe vorbereitet.

Das in der hochkarätigen GT-Serie alles möglich ist, weiß das Team und die beiden Fahrer sehr gut. Im Meisterschaftsjahr 2017 gelang der Corvette eine „glückliche“ Pole und ein Sieg im ersten Rennen. Auch im zweiten Rennen nahm man damals mit Platz sechs viele wichtige Punkte mit, die am Ende zum Titelgewinn beitrugen.

Marvin Kirchhöfer (25/Luzern): „Ich freu mich schon nach der langen Sommerpause auch im GT-Masters wieder an den Start gehen zu können. Nachdem das letzte Jahr für uns ja sehr ernüchternd verlief, bin ich in diesem Jahr sehr auf Zandvoort gespannt. Wir hatten leider nicht die Pace, um in die Top-Fünf/Top-Ten zu fahren. Das sollte auf jeden Fall in diesem Jahr unser Zeil dort sein. Wenn wir im Qualifying unter die ersten Sieben kommen, ist das ganz gut. Im Rennen müssen wir schauen, dass wir uns dann weiter nach vorn kämpfen. Die Strecke ist sehr speziell, auch gerade was das Wetter dort angeht. Es kann dort immer schnell viel passieren. Auch in strategischer Hinsicht.“

Markus Pommer (28/Heilbronn): „Der bisherige Saisonverlauf mit drei Siegen großartig. Allerdings haben wir auch einige wichtige Zähler liegengelassen. Zandvoort ist vom Layout her keine typische Corvette-Strecke. Deshalb müssen wir uns konzentrieren und dürfen uns keine Fehler erlauben. Es wird für uns nicht einfach werden, da die Konkurrenz ebenfalls sehr stark sein wird. Dennoch wollen wir uns verbessern und streben eine Top-Ten-Platzierung an. Wir wollen möglichst weit nach vorne fahren und mit ein wenig Glück, ist im ADAC GT Masters vieles möglich.“ 

Mike Gramke (Teamchef): „In der Sommerpause konnte jeder im Team den Kopf etwas freibekommen, was sicherlich für die bevorstehenden Aufgaben nicht verkehrt ist. Allerdings haben wir die Pause auch genutzt um uns während diverser Testfahrten auf die kommenden Aufgaben und wichtige 2te Saison hälfte vorzubereiten. Traditionell enthält die entscheidende 2te Saisonhälfte einige Strecken, welche anderen Fahrzeug Konzepten einfach besser liegen. Nichtsdestotrotz fühlen wir uns bereit für die Herausforderungen und wollen so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“