Montag, 19. November 2018
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VLN
26.06.2018

Ein Wochenende nach Maß für Teichmann Racing

KTM entwickelt sich zur Geheimwaffe: Am Ende der vier Stunden des dritten VLN-Laufes stand für den aerodynamischen Renner aus Österreich doch tatsächlich Gesamtrang 13 in den Ergebnislisten. Eine beeindruckende Leistung, die die beiden Piloten Dennis Trebing und Marc Hennerici abgelieferten.

Gedacht war der Einsatz des KTM´s als Test und Abstimmungsfahrt. Dennis Trebing allerdings war so angetan von dem Fahrzeug und gab voller Enthusiasmus vor dem Start den Plan von den Top-15 aus. Marc Hennerici, als erster im Auto, tat während seines Stints erfolgreich alles dafür, genau dieses Ziel zu erreichen.

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Nach dem Fahrerwechsel war es dann an dem jungen US-Boy, die Position zu halten bzw. noch weiter nach vorne zu fahren. Platz 13 beim Fallen der Zielflagge – absolute Sensation! Die beiden Fahrer waren mehr als begeistert, lieferte man sich sogar einige heiße Battles mit den GT3-Fahrzeugen. Grinsend stieg Dennis Trebbing aus dem KTM „Das war ein cooler Fight mit dem Porsche GT3. „Catch me if you can“ war da das Motto! Eine beachtenswerte Performance, wenn man allein den Leistungsunterschied bedenkt.

„Da hat wirklich alles zusammengespielt“, freute sich Michael Teichmann nach dem Rennen. „KTM hat mit dem Slogan ,ready to race‘ wirklich nicht zu viel versprochen! Ein perfektes Kundensportauto!“

Weiteren Grund zum Jubeln gab es in der Cup3-Klasse – der Cayman GT4 Trophy by Manthey. Mit den Plätzen zwei, vier und sechs kann man von einem gelungenen Wochenende sprechen. Zumal das Trio der #960 Danwitz/Bohr/Grosse nun die KlassenWertung mit sieben Punkten Vorsprung anführt. Die drei ambitionierten Rennfahrer zeigten schon im Qualifying mit Position zwei, dass mit ihnen zu rechnen ist. Das Rennen an sich machte jedem Hollywood-Blockbuster alle Ehre und war an Spannung kaum zu überbieten. Zum Teil trennten die Protagonisten der Cup3 nur wenige Zehntelsekunden Abstand auf der Strecke.

Der letzliche Angriff auf den Sieg wurde leider durch eine Code-60-Phase zu Nichte gemacht. Nichts desto trotz können alle sehr zufrieden sein, die Performance stimmte und beim nächsten Mal ist bestimmt auch wieder das kleine Quäntchen Glück auf der Seite des jungen dynamischen Trios.

Nicht weniger erfolgreich und mit Platz vier sehr gut unterwegs, war das Schwesterauto #970 pilotiert von Rönnefarth/Jung/Sandberg. Die zweitschnellste Rennrunde sicherten sich die Herren ebenfalls. Auch hier darf man gespannt sein, was in den nächsten Rennen noch alles passieren wird. Das Potential vorne mitzufahren und ein großes Wörtchen bei der Cayman GT4 Trophy by Manthey mitzureden ist auf jeden Fall da.

Abgerundet wurde der starke Auftritt der Cayman – Piloten von der #980 – Flaig/Bjorn-Hansen/Vatne. Position sechs in der hart umgekämpften Cup3 kann sich absolut sehen lassen.

Das Team-Fazit zum Wochenendendes: Glückliche Piloten, ein perfektes Kundensportauto und ein zufriedenes Team.