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Datum: 11.02.2016 · Kartsport Allgemein
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RL-Competition mit erstem Ausrufezeichen in 2016

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Marius Zug bei seinem Einsatz im Regen. - Foto: privat
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Marius Zug bei seinem Einsatz im Regen. - Foto: privat
Robin Landgraf reiste mit den zwei OK Junior Piloten Marius Zug und Richard Cobilanski an die Adria zum internationalen Saisonauftakt der WSK Serie. Beide Fahrer fanden sich schnell auf der Bahn zurecht. Das war umso überraschender da Zug nur an einem Test vor dem Rennen teilnehmen konnte, und es für Cobilanski sogar das erste Mal überhaupt war das er in 2016 in einem Kart saß.

Das Zeittraining belegte die tolle Form der beiden. Zug belegte im Zeittraining der 67 Teilnehmer Platz 20 und war sehr zufrieden. Cobilanski hatte etwas Pech, dass er mit seiner 18. Zeit der zweiten Zeittrainingsgruppe lediglich auf Platz 46 insgesamt landete. Die Heats waren dann für beide internationales Neuland.

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Marius Zug wurde im ersten Vorlauf aufgrund seiner zu vorsichtigen Herangehensweise direkt von der Bahn geräumt. In den weiteren drei Heats steigerte er sich dann jedoch enorm und belegte die Plätze 13, 10 und 10. Richard Cobilanski hatte ähnliche Eingewöhnungsprobleme und verbuchte zweimal die volle Straf-Punktzahl aufgrund von Kollisionen.  In den beiden Vorläufen die er beendete wurde er 21. und 13.

Zug startete in Prefinale A und legte auf nunmehr regennasser Bahn direkt einen furiosen Start hin. Nach dem Warm Up war schon klar, dass bei ihm unter diesen Bedingungen ein Top Resultat möglich ist. Nach wenigen Kurven hatte Marius dann auch schon einige Plätze gut gemacht und kratzte an den Top 10. Dann drehte sich jedoch vor ihm ein Konkurrent und er konnte nicht mehr ausweichen. Mit einer völlig verbogenen Lenkung eilte Zug dem Feld hinterher, konnte sich jedoch nicht mehr in die Finalplätze kämpfen.

Cobilanski startete in Prefinale B und hatte hier von Startplatz 27 aus jede Menge zu tun, wollte er noch das Finalticket lösen. Doch er blieb cool und fuhr in einem fehlerfreien Rennen bis auf Platz 15 nach vorne und qualifizierte sich damit für das Finale. Nach der Freude über den Finaleinzug kam jedoch sehr schnell die Ernüchterung. Kurz nach dem Start des Finallaufs krachte es im hinteren Feld und Cobilanski wurde von der Bahn geschossen.

Teamchef Robin Landgraf resümierte das Wochenende dennoch sehr positiv: „ Ich bin sehr zufrieden mit der Performance die wir hier an der Adria gezeigt haben. Marius und Richard waren nicht nur die schnellsten deutschen Teilnehmer sondern konnten auch mit der internationalen Spitze Schritt halten. Wir haben sicher noch einen weiten Weg zu gehen, bis wir auch auf diesem Niveau mit einer Trophäe nach Hause fahren. Jedoch denke ich, dass das noch dieses Jahr möglich ist.“


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