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Datum: 29.05.2012 · Formel 1
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Red Bull Racing-Renault gewinnt den Gand Prix von Monaco

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Sieger vom Monaco Grand Prix: Mark Webber
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Sieger vom Monaco Grand Prix: Mark Webber
Der diesjährige Grand Prix-Sieger in den Straßen von Monte Carlo heißt Mark Webber. Für den Red Bull Racing-Pilot ist es bereits der zweite Erfolg im Mittelmeer-Fürstentum, jeweils herausgefahren mit Motor-Power von Renault. Damit hat bei jedem einzelnen der bisherigen sechs Saisonrennen ein anderer Fahrer den Sieg errungen – die letzten drei Erfolge sicherten sich jeweils Fahrer mit V8-Motoren von Renault.

Webber nahm das Rennen von der ersten Startposition aus in Angriff und überquerte die Ziellinie nach 78 Runden vor Nico Rosberg und Fernando Alonso. Für den französischen Automobilhersteller ist es der sechste Sieg in Monaco und der dritte hintereinander für Red Bull Racing und Renault.*

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Sebastian Vettel, Webbers Teamkollege, wurde Vierter. Der amtierende Weltmeister hatte für einen langen ersten Turn auf die härtere Rennreifenmischung gesetzt und konnte sich so nach seinem späten Boxenstopp vor Lewis Hamilton setzen.

Kimi Räikkönen erreichte als einziger Fahrer des Teams Lotus das Ziel, der Finne belegte den neunten Platz. Romain Grosjean im zweiten Lotus-Renault wurde bereits beim Start in eine Kollision verwickelt und musste seinen Rennwagen abstellen. Die gleiche Unfall-Kettenreaktion eliminierte auch den Williams-Renault des Spanien-Siegers Pastor Maldonado aus dem Großen Preis von Monaco. Für Rang zehn ließ sich Maldonados Teamkollege Bruno Senna einen WM-Punkt gutschreiben.

Heikki Kovalainen beendete den sechsten Saisonlauf auf Platz 13. Für den Finnen und seinen Rennstall Caterham ist es das beste Ergebnis des Jahres. Der Renault Partner rückt damit in der Konstrukteurswertung an Marussia vorbei auf die zehnte Position vor. Am Steuer des zweiten Caterham-Renault musste Vitaly Petrov aufgrund eines elektrischen Problems in Runde 15 aufgeben.

Mit diesem Ergebnis hat Red Bull-Renault seine Führung in der Konstrukteurswertung vor McLaren und Ferrari weiter ausgebaut. Lotus-Renault belegt nun Rang vier, während Williams-Renault auf Platz sechs geführt wird. Sebastian Vettel und Mark Webber liegen in der Fahrertabelle mit jeweils 73 Punkten nur drei Zähler hinter Fernando Alonso.

* 1995 (Schumacher, Benetton-Renault), 2004 (Trulli, Renault F1 Team), 2006 (Alonso, Renault F1 Team), 2010 (Webber, Red Bull-Renault), 2011 (Vettel, Red Bull-Renault), 2012 (Webber, Red Bull-Renault)

Rémi Taffin, Leiter der Formel 1-Aktivitäten von Renault Sport F1

„Der Große Preis von Monaco stellt die Motorenhersteller in der Formel 1 vor eine besondere Herausforderung, denn dieses Rennen ist einzigartig im WM-Kalender. Entsprechend zufrieden sind wir mit dem Sieg und drei weiteren Platzierungen in den Punkterängen. Unser Glückwunsch gilt Mark Webber, der seinen ersten Sieg in diesem Jahr eingefahren hat. Er stand während des gesamten Rennens unter hohem Druck und hat dieses Resultat mehr als verdient. Red Bull-Renault konnte alle Monaco-Grands Prix der vergangenen drei Jahre gewinnen – auch über dieses Ergebnis bei unserem ,Heimrennen‘ freuen wir uns besonders.

Schade für Lotus, dass sich das Potenzial ihrer Chassis-Motor-Kombination an diesem Wochenende nicht entsprechend ausgezahlt hat – doch Unfälle wie jener von Romain Grosjean passieren hier in Monte Carlo immer wieder. Auch Pastor Maldonado wurde in der Folge ein Opfer der Kollision mit Michael Schumacher. Gut, dass sich Kimi Räikkönen und Bruno Senna aus allen Schwierigkeiten heraushalten konnten und zwei Punkte für Lotus-Renault beziehungsweise Williams-Renault einfuhren. Fantastisch auch, dass Caterham-Pilot Heikki Kovalainen Rang 13 ins Ziel brachte und sein Team damit auf Platz zehn der Konstrukteurs-Wertung aufrücken konnte.

Allerdings sind wir aus Sicht des Motorenherstellers an diesem Wochenende nicht von Problemen verschont geblieben – wir werden dies nun in Ruhe analysieren und die intensive Kooperation mit unseren Partnerteams fortsetzen. Als nächstes steht der Große Preis von Kanada auf dem Kalender, eine Strecke mit völlig anderer Charakteristik. Dort wird ein Maximum an Leistung ebenso abgefragt wie gutes Ansprechverhalten aus den Spitzkehren heraus. Wir legen auch dort alles in die Waagschale, um noch konkurrenzfähiger aufzutreten und unseren Partners das bestmögliche Paket anzubieten.“


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